Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Südtiroler Minderheit bangt um seine Existenz.


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Politcall Incorrect erschien dieser Beitrag Heute, den wir zur Gänze übernehmen.

Eine deutsche Minderheit bangt um ihre Existenz

Seit November 2007 steht auf österreichischer Seite der Brennergrenze zwischen Italien und Österreich eine Tafel, die schon für viel Aufsehen gesorgt hat (Foto). Italienische Nationalisten forderten Anklagen wegen Hochverrates und das Verbot der deutschsprachigen Oppositionsbewegung Süd-Tiroler Freiheit. Die Tafel wird im Wochentakt beschmiert und verunstaltet.

(Gastbeitrag von M. Reif aus Südtirol)

Warum eine harmlose Tafel so viel Aufsehen erregt fragen sich viele. Die Antwort darauf ist einfach: „Demokratische“ Kräfte fühlen sich auf den Schlipps getreten, wenn die Südtiroler zu ihrer deutschen Identität zurückfinden. Südtirol wird von internationalen Medien gerne als Musterbeispiel für die Integration einer Minderheit in ein fremdes Staatsgebiet gepriesen. Doch ist die Situation in unserem Land, abseits von Tourismus und Wirtschaft doch ein wenig komplizierter. Immer mehr Südtiroler wünschen sich nach 90 Jahren Fremdherrschaft endlich die Selbstbestimmung, die Menschen möchten selbst darüber entscheiden, ob sie Teil des Staates Italien bleiben oder ob sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen.

Der von vielen so gefürchtete „Rechtsruck“, wie wir ihn aus Österreich kennen, hat auch in Südtirol stattgefunden, mittlerweile stellt die sogenannte „deutsche Opposition“, bestehend aus der Freiheitlichen Partei (Ableger der FPÖ) und der Süd-Tiroler Freiheit (Selbstbestimmungsbewegung um die bekannte Südtirolaktivistin Eva Klotz) acht der 35 Mitglieder im Südtiroler Landtag. Auch in der Südtiroler Volkspartei, die eine absolute Mehrheit an Mandaten hält, trauen sich immer mehr Politiker die Selbstbestimmung zu fordern und offen Patriotismus zu zeigen. Die Südtiroler sind Tiroler und wollen es auch bleiben.

Obwohl die Bemühungen der italienischen Nationalisten zunehmen, die Südtiroler als territoriale Kulturminderheit in Italien zu deklarieren und der Jugend immer noch eingeredet wird, Deutsch zu sein sei etwas, wofür man sich schämen müsse, so sind die patriotischen Kräfte bei den Jugendlichen von 16-25 Jahren stark im Aufwind. Immer mehr junge Tiroler zeigen Flagge, die Weiß-Rote Tiroler Fahne ist mittlerweile fast überall präsent. Die Jugend will die zunehmende Entwurzelung und den Verlust traditioneller Werte nicht länger hinnehmen, eine Wahlstromanalyse zeigt dies ganz deutlich. Bei den jungen Wählern hat die etablierte Südtiroler Volkspartei die absolute Mehrheit schon lange verloren, die meisten Jugendlichen entscheiden sich für eine Partei aus der deutschen Opposition.

Es ist ein friedlicher und fröhlicher Patriotismus den die Südtiroler wiederentdeckt haben, man liebt die Heimat, aber ist trotzdem weltoffen. Man akzeptiert andere Kulturen, verteidigt aber die Grundwerte unserer christlichen Gesellschaft. Linke Kräfte versuchen zwar immer noch die deutsche Opposition, die jetzt erfreulicherweise meist geschlossen auftritt und verstärkt zusammenarbeitet, als rechtsextrem darzustellen und sie mit der Nazikeule zu erschlagen. Das gelingt aber nicht mehr so leicht wie früher, mittlerweile sind zu viele junge Südtiroler aus ihrer Lethargie aufgewacht und bekennen sich zur Heimat und zu den christlichen Werten.

Interessant dabei ist zu beobachten, dass die deutschsprachigen Grünen sich in eine Reihe mit italienischen Neofaschisten stellen wenn es darum geht, über „die Deutschen“ zu schimpfen, faschistische zu verteidigen und den Südtirolern ihr Recht auf Vaterland abzusprechen. Diese unheilige Allianz zwischen Grünen und Neofaschisten stößt vielen Südtirolern sauer auf. Hier haben die Grünen ihr wahres Gesicht gezeigt, denn was würden die Grünen wohl sagen, wenn in Deutschland ein Hackenkreuzdenkmal saniert würde? In Südtirol zählen die Grünen zu den stärksten Verteidigern faschistischer Ortsnamen und faschistischer Relikte – das antifaschistische Gen der Grünen bezieht sich nämlich einzig und allein auf Faschismus, der von Deutschen ausgeht, solange er sich gegen Deutsche richtet, ist er gern gesehen. Auch die Einführung von „gemischtsprachigen“ Schulen ist den Grünen und den Neofaschisten ein gemeinsames Anliegen, denn wenn die Sprache an den Schulen für die deutschsprachigen Kinder nicht mehr deutsch ist, dann wird ist es einfach die Südtiroler zu assimilieren und ihnen den Boden der Heimat unter den Füßen wegzuziehen.

Die deutschen Südtiroler haben es bis jetzt geschafft, sich dagegen zu wehren, aber wie lange noch? Es kommen immer wieder solche Gesetzesentwürfe von linken Parteien, die von den italienischen Neofaschisten unterstützt werden. Vor einigen Tagen wurde sogar gefordert, auf deutsche Kindergärten zu Gunsten von „gemischten“ zu verzichten. Umso stärker die patriotische Bewegung wird, umso stärker werden die Versuche, unser kleines stolzes Völkchen langsam aber sicher verschwinden zu lassen.

Die unkontrollierte Einwanderung in Südtirol wird von italienischer Seite gefördert, da die hierher angesiedelten Ausländer in italienische Schulen gesteckt werden und damit zu Italienern gemacht werden sollen, um die Südtiroler Bevölkerung in ihrer demographischen Struktur zu schwächen und das Mehrheitsverhältnis zu Gunsten der Italiener zu verschieben. Wir können dagegen nichts machen, unsere Provinz hat trotz der vermeintlich so tollen Autonomie nämlich keine Befugnisse in Sachen Einwanderung und Polizei.

Liebe Freunde aus Deutschland, bitte macht euch ein Bild von der Situation in Südtirol und glaubt die Propaganda, die deutsche Mainstreamedien verbreiten, nicht. Die Südtiroler sind keine Italiener, wollen es nicht sein und werden es auch niemals sein. Wir haben keine Vorzeigeautonomie, diese Autonomie kann nur eine Zwischenlösung sein. Kein Volk kann ewig in einem fremden Staat überleben - wir wollen kein zweites Elsass werden. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker muss endlich auch für Deutsche gelten.

In diesem Sinne – Tirol isch lai oans – niemand kann ewig trennen was zusammen gehört!







Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli möchte nun im Jahr 2009 der italienischen Bevölkerung in Südtirol behutsam beibringen, dass der Mythosstaat Italien bis heute Geschichtsfälschung betrieben hat und noch immer betreibt, indem er den Schülern lernt, dass Südtirol von Italien besiegt wurde und deshalb Kriegsbeute sei, auf die die Italiener so stolz sind.

Political correctness in Südtirol

Sehr gut Dokumentiert die Geschichte Südtirols
auf den Blog
Fakten-Fiktionen

1 Kommentare:

nightsleeper1 hat gesagt…

In welchem Krieg genau hätte Südtirol den von Italien besiegt worden sein sollen?