
Gaddafi versuchte 200 junge Italienerinnen zu bekehren
Kurz vor Beginn des dreitägigen Welternährungsgipfels in Rom hat Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi wieder einmal für Verwunderung gesorgt.
Bei einem Galaabend in der libyschen Botschaft in Rom, an der auf Wunsch Gaddafis 200 junge, hübsche Frauen eingeladen wurden, sprach der Revolutionsführer über die Rolle der Frau im Koran und appellierte zur Bekehrung zum Islam.
„Ich bin an der Seite der Frauen, die gleiche Rechte und Pflichten wie der Mann haben sollen. Die Pflichten der Frauen müssen ihren Eigenschaften angemessen sein“, sagte Gaddafi.
„Sie glauben, dass Jesus gekreuzigt worden ist, doch das stimmt nicht. Er wurde von Gott in den Himmel gebracht. Gekreuzigt wurde ein Mensch, der ihm ähnelte. Die Juden haben Jesus zu töten versucht, weil er Moses’ Religion auf den richtigen Weg bringen wollte. Jesus wurde für die Juden entsendet, Mohammed wurde für alle Menschen auf die Welt geschickt. Jeder, der in eine andere Richtung als jene Mohammeds geht, macht einen Fehler“, sagte Gaddafi.
Der Revolutionsführer erzählte auch von seinen bisherigen Italien-Reisen und fragte die jungen Frauen, ob sie bereit seien, libysche Staatsbürger in ihrem Land aufzunehmen und ob sie bereit wären, in Libyen zu leben.
Nach Ende des zweistündigen Abends schenkte Gaddafi den von einer Agentur rekrutierten Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren eine Kopie des Korans. Gaddafi plant weitere zwei Treffen mit jungen Frauen, die von der Agentur 50 Euro für den Abend erhielten.
Quelle:Dolomiten

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen