Dienstag, 7. April 2009

Türke dringt mit gestohlener Cessna in US-Luftraum ein










US-Kampfflugzeuge haben über hunderte von Kilometern ein verdächtiges Kleinflugzeug verfolgt, das aus Kanada in die USA eingedrungen war und schließlich im US-Bundesstaat Missouri landete. Wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf die Behörden berichtete, hatte der Pilot die Cessna 172 am Vortag in einer Flugschule im kanadischen Ontario gestohlen. Danach drang er in den amerikanischen Luftraum ein. Schließlich landete der Dieb auf einem Feldweg im Weiler Ellsinore und flüchtete zu Fuß. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd sei er festgenommen worden. Es handelt sich um einen gebürtigen Türken mit kanadischer Staatsbürgerschaft. Das Motiv des Mannes war zunächst unklar.

Nach Militärangaben vollführte der Pilot während seines Flugs ziellose Manöver. Mal sei er hoch und dann wieder niedrig geflogen. US-Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hatten die Cessna vom Eintritt in den US-Luftraum an bis zur Landung verfolgt. Der Pilot hatte dem Bericht zufolge einige Flugstunden in Ontario genommen. Ein Sprecher der Luftverteidigung NORAD, Mike Kucharek, sprach im Zusammenhang mit dem Vorfall von einer "sehr ernsten Situation".
Quelle: NTV

Taliban wollen das Weisse Haus sprengen
















Der Führer der pakistanischen Taliban, Baitullah Mehsud, sagte der Nachrichtenagentur AP, es werde schon bald einen Angriff in Washington geben, «der jeden in der Welt verblüffen wird». In einem Interview des Radiosenders Dewa nannte er dann das Weisse Haus als eines der Ziele. Gleichzeitig bekannte sich Mehsud, für dessen Ergreifung die USA eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt haben, im Namen der islamistischen Miliz zu etlichen Angriffen und Selbstmordanschlägen in jüngster Zeit.Dazu gehörte auch der Überfall auf eine Polizeiwache in Lahore, bei dem am Montag neun Menschen getötet wurden. Der Angriff sei eine Reaktion auf die US-Angriffe auf fundamentalistische Kämpfer an der Grenze zu Pakistan gewesen, erklärte Mehsud, der zusammen mit weiteren Taliban-Kämpfern in der pakistanischen Provinz Süd-Waziristan im Grenzgebiet zu Afghanistan vermutet wird.Bei dem Überfall in Lahore wurden sieben Polizeianwärter und zwei Zivilpersonen getötet.
Quelle:BernerZeitung
Einige türkische Spinner scheinen keine gute Meinung über Obama zu besitzen

Pakistan: 46 Einwanderer erstickt in Container auf afghanischen Grenze aufgefunden





Als die Polizei in Pakistan zur Grenze von Afghanistan einen Container, der in Richtung Iran unterwegs war, öffnete ,gab es einen Anblick des Grauens. Der Container, war mindestens mit 100 Menschen vollgestopft.Viele wurden ins Krankenhaus in einem Zustand der Bewusstlosigkeit eingeliefert, und einige sind noch in kritischem Zustand.
46 Menschen waren schon erstickt, so die Meldung der pakistanischen Grenzpolizei.
Rasool Bakhsh, Polizist, erklärte, die meisten der Opfer hatten die afghanische Staatsangehörigkeit und wollten in den Iran.
Die Flüchtlingswelle hat nicht nur auf den Seeweg richtung Europa (Lampedusa) viele Opfer zu beklagen, sondern wie hier,auch in Transportmitteln über Land.
Quelle:Diariodelweb.it

Türke plante Attentat auf Obama






















Türke wollte nach eigener Aussage Obama töten
Die türkische Polizei hat einen Mann festgenommen, der nach eigener Aussage US-Präsident Barack Obama bei seinem Staatsbesuch umbringen wollte.

Der Mann sei bereits am Freitag in Istanbul festgenommen worden, teilte der Secret Service in Washington mit.

Der Präsident sei aber nie konkret gefährdet gewesen. Obama traf erst am Sonntag in der Türkei ein. Der Secret Service, der für den Personenschutz zuständig ist, arbeitet nach eigenen Angaben mit den türkischen Behörden in dem Fall zusammen.
Quelle:de.news.yahoo.com

ISLAM: 200 Moscheen haben schlechte Orientierung.












Zweihundert Moscheen zeigen in der Achse nicht richtig in Richtung Mekka, orientieren sich in die falsche Art und Weise nach den Geboten des Islam, der Stadt die den Muslime am heiligsten ist. Die Nachricht, hat verursacht eine Bestürzung unter den Gläubigen, "berichtet die saudische Zeitung in Englisch" Arab News " Laut einer aktuellen Prüfung, "wurde festgestellt, daß in über 200 Moscheen, das Gebet der Gläubigen erfolgte nicht in perfekter Ausrichtung, die Achse muß in Richtung des Schrein der Kaaba in Haram-Moschee dell'Ala.ausgerichtet sein.
Quelle:Espresso.repubblica.it


Wenn sie keine grösseren Sorgen haben ,wie diese hier?
Müssen auch in Deutschland Moscheen neu vermessen und Umgebaut werden??
Sind jetzt alle Gebete ungültig??
Gott sei Dank haben wir Christen mit unseren Kirchen keine Probleme, in welcher Richtung darin gebetet wird

Montag, 6. April 2009

Scharia in Pakistan






LONDON - Sie weinte vor Schmerz, Angst und Verzweiflung: "Bitte, aufhören." Aber sie haben keine Gnade: Ein Mann haltet meine Füße, ein anderer den Kopf und der Dritte schwingt die die Peitsche... 34-mal. Ein Schlag nach dem anderen, vor Dutzenden von Menschen, die sich an der Szene ergötzen: die öffentliche Auspeitschung, die ein junger Mann von 17 Jahren, vor einer Gruppe von Taliban ausführt. Der Vorfall geschah im Swat-Tal in Pakistan, aber es wurde mit einem Handy gefilmt und fertig auf einen Webserver hochgeladen (Video).

Scharia - Prügel für Diejenigen, die sexuelle Beziehungen haben außerhalb der Ehe, Abschneiden von der Hand von Dieben und Steinigung von Ehebrechern, sind die Strafen, die in der Justiz des Tales von Swat, Bezirk einer pakistanischen Provinz als rechtmässig erklärt werden . Telefonisch erreichbar, Muslim Khan, Sprecher der Taliban in Swat, hat behauptet, das Recht dieser Strafe (Peitsche) bezieht sich auf die Scharia. Khan sagte, dass das Mädchen mit einem Jungen eine Freundschaft hatte, nicht ihr Ehemann war , so hatten wir zu Bestrafen "und kam zu dem Schluss, dass" es Grenzen gibt, die nicht überschritten werden dürfen".

Die neuen Scharia (islamisches Recht), an der Nord-West-Grenze, die seit etwa einen Monat in Kraft ist, ein Besandteil, im Rahmen des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den so genannten "moderaten"Taliban
Quelle: Mille una Donna
Afghanische Frauenrechtlerin erschossen
Gert Wilders über zum afghanischen Vergewaltigungsgesetz:
eine Videokonferenz bei Fox-News USA


Zwangsheirat: Muslimische Kinderbraut im 21. Jahrhundert

Im Iran von Islamisten zu Tote verurteilt,in Deutschland von Islamisten mit dem Tode bedroht

Wohin steuert die Türkei?


Von der Modernisierung tief verunsichert, ringt das Land um seine Stellung zwischen dem Westen und dem Orient
Die heutige Türkei erscheint als zutiefst zerrissen. Ineinander verfliessende, aber auch sich widersprechende Identitäten prägen das Land, das zugleich modern und archaisch, säkular und muslimisch, europäisch und anatolisch ist. Indem es sich nicht offen der Vergangenheit und wirklich den heutigen Problemen stellt, verbaut sich das Land die Zukunft.


Von Necla Kelek

«Ich sehe was, was du nicht siehst. Und das ist die Türkei.» Für westliche, vor allem europäische Beobachter der Türkei ist es offenbar schwierig, die Lage im Land wirklich zu durchschauen. Mit reiner Beobachtung und rationaler Beurteilung ist das Wesen dieser Gesellschaft nur schwer zu fassen. Schwierig, weil der Türkei, wie dem Orient überhaupt, eine eigene kulturelle Mentalität und politische Identität eigen ist. Stolz, Ehre, Schande, Respekt sind Kategorien, nach denen politisch gehandelt wird, sie haben den gleichen Stellenwert wie in Europa. Ebenso gibt es Schlagworte wie Effektivität oder Nachhaltigkeit. Aber auch Irrationalität oder «delikanli», sinngemäss übersetzt: verrücktes Blut, das heisst pubertierende junge Männer, spielen eine Rolle. «Delikanli» nennt man aber nicht nur junge Männer, die aus erwachender Männlichkeit verrückte Dinge machen. Es ist gleichzeitig eine erklärende Entschuldigung, die gebraucht wird, wenn Männer aus Zorn oder Machtgehabe ihre Frauen schlagen oder um sich schiessen oder mit Emotionen Politik gemacht wird.
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Unaufgearbeitete Geschichte

Während man auf dem letzten Weltwirtschaftsforum in Davos über den Auf- und Abtritt von Ministerpräsident Erdogan eher peinlich betreten schwieg, feierten Tausende von Türken ihren delikanli «Sultan» Erdogan bei seiner Rückkehr auf der Strasse als Helden, der es den Israeli und den Europäern gezeigt hat. Die Türkei scheint eine verunsicherte und sich selbst als missverstanden verstehende Gemeinschaft geworden zu sein, die sich nach solchen Zeichen sehnt. Laut einer neueren Umfrage der BBC misstrauen denn auch inzwischen über fünfzig Prozent der Türken der EU und über sechzig Prozent den USA und halten sich an das Sprichwort «Der Türke hat ausser dem Türken keinen Freund». Alexander und Margarete Mitscherlich haben über die Deutschen in den fünfziger Jahren von «psychosozialem Immobilismus» gesprochen, weil die tieferen Ursachen in der unaufgearbeiteten Geschichte des Landes lagen. Das könnte auch für die Türkei eine treffende Diagnose sein, es ist ein Land, das sich immer noch nicht offen seiner Vergangenheit und seinen heutigen Problemen wirklich stellt.

Die Türkei ist ein Land voller geschichtsträchtiger, unter anderem antiker, griechischer wie römischer Spuren, sie kann oder will aber ihre grossartigen historischen Ressourcen nicht als Kapital begreifen. Selbst das komplexe Erbe des Osmanischen Reiches wird verklärt, und in den Geschichtsbüchern wird so getan, als hätte es vor der Herausbildung der türkischen Nation keine anderen ethnischen Gruppen gegeben. Dabei ist das Türkentum eine Definition von deutschen und ungarischen Ethnologen vom Ende des 19. Jahrhunderts, die von den Jungtürken unter Aufbietung aller orientalischen Erzählkunst zum Nationalgedanken ausformuliert wurde. Die turkmenischen Stämme, die im Osmanischen Reich eher eine dienende als herrschende Rolle spielten und kaum die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, wurden zum Ur-Stamm Anatoliens stilisiert, ihre Geschichte als prägend dargestellt.
Volk ohne Wurzeln

Die Rollen der anderen Volksgruppen in der Geschichte Anatoliens wurden verdrängt. Die Armenier, Griechen vernichtet oder vertrieben, Kurden, Tscherkessen umgesiedelt, der sunnitische Islam den Aleviten und Schiiten aufoktroyiert, Aramäer, Christen, alle Minderheiten marginalisiert. Dies alles aus der Idee heraus, eine Nation zu schaffen und Anatolien als Einheit zu erhalten. Vielleicht sind die Türken heute deshalb so nationalistisch, weil sie im Inneren das Gefühl haben, dass diesen ehemaligen Vielvölkerstaat eigentlich nur die Fahne zusammenhält.

Anfang des 20. Jahrhunderts hat es in der Türkei eine Umsiedlungspolitik der Jungtürken gegeben, deren Ziel es war, dass nirgends mehr als zehn Prozent ethnische Nichttürken ansässig sind. Mit der Industrialisierung begann zudem eine fortwährende Landflucht und Migration. Das Ergebnis war, dass faktisch die Hälfte der Bevölkerung an einem anderen Ort lebt, als wo die vorige Generation geboren wurde. Die Türken sind in mehrerer Hinsicht ein Volk ohne Wurzeln. Für eine Etagenwohnung in einer der Metropolen verlassen die Bauern ohne Wehmut ihr Land. Die grössten Wanderungsbewegungen gingen in Richtung der grossen Ballungsräume Istanbul, Ankara und Izmir, fast fünf Millionen Türken leben ausserhalb des Landes. Auch die anderen Umwälzungen Atatürks waren wahrlich revolutionär, von der Sprache über die Schrift bis hin zur Einführung des bürgerlichen Gesetzbuches der Schweiz auf Türkisch wurde die Gesellschaft auf den Kopf gestellt. Der Islam wurde staatlich kontrolliert, und an seiner Statt wurde nach dem Tod von Atatürk der Kemalismus Staatsdoktrin.

Seit 1950, der Regierungszeit des später hingerichteten Ministerpräsidenten Menderes, ist der Islam wieder auf dem Vormarsch, wird kemalistische Politik Stück um Stück zurückgenommen, und die ehemals kontrollierte Religion wird wieder die Leitkultur der Türken. Eines wurde aber auch von Atatürk nicht von den Europäern übernommen – das ist der Gedanke des selbstverantwortlichen Individuums, der Bürgergesellschaft. Liest man die türkische Verfassung, stellt man fest, dass dort alle Grundrechte aus westlichen Verfassungen wiederzufinden sind, dass sie aber einer prinzipiellen Beschränkung unterliegen. Die Grundrechte gelten allesamt unter dem faktischen Vorbehalt, dass die Familie, das Land, das Türkentum nicht beschädigt werden. Patriarchale Strukturen, archaische Sitten, die Kontrolle des Einzelnen durch die Gruppe, die Familie, den Clan, all das ist nach Atatürk nicht mehr in Frage gestellt worden. Und so blieb das «Wir», die vordemokratische Struktur der osmanischen Gesellschaft, das grosse gemeinschaftliche Ganze, religiös definiert die Umma, die gesellschaftliche Identität.

«Wir» gegen die Fremden

Atatürk war das Leitbild des republikanischen Kollektivs. Abgelöst wird diese kemalistische Umma jetzt nicht, wie im Westen erhofft, von einer bürgerlichen Bewegung, sondern von einem anderen Übervater, dem Leitbild des Propheten Mohammed. Die islamische Bewegung kommt von unten und arbeitet mit Gewissheiten, die keiner Begründung bedürfen, sondern ungefragt gegeben sind. Dass diese Bewegung die demokratischen Regeln beachtet und vieles besser macht als die saturierten Kemalisten, ist zu begrüssen, sollte uns aber nicht dazu verleiten anzunehmen, dass es hier zu einem Fortschritt an Freiheit kommt. Und wir sollten uns auch nicht verleiten lassen, nur weil etwas legal ist, es auch gutzuheissen. Der Webfehler der türkischen Republik war und ist, dass sie nicht auf den Bürger setzt, sondern auf das Kollektiv. Das nimmt vielen Menschen Möglichkeiten der Entfaltung und Freiheitsrechte. Und wir müssen auch daran erinnern, dass Freiheiten dazu benutzt werden können, Freiheiten abzuschaffen.

Reden Türken über ihr Land, ob untereinander oder mit Fremden, sprechen sie von «Wir». Wir haben im Fussball gewonnen, wir haben in diesem Jahr weniger Kondome verbraucht, wir wurden beleidigt, und so weiter. Kritisiert oder hinterfragt man konkrete Ereignisse oder Strukturen, gilt der Grundsatz, dass Fremde dies nichts angeht. Es herrscht eine Blockade, sich notwendigen Diskursen zu stellen. Am offensichtlichsten ist das in der Frage des Genozids an den Armeniern, aber auch Kritik an der Regierung wird verfolgt, wie die Auseinandersetzung Erdogans mit der Dogan-Mediengruppe zeigt. Eine Gesellschaft, die es nötig findet, sich gegen das freie Wort mit staatlicher Macht abzusichern, kann mit sich selbst nicht im Reinen sein. Sie bleibt lernunfähig, infantil, in einer Art Bewusstseinsgefängnis stecken, sie löst die Probleme nicht, sondern regelt sie über die Macht und bezichtigt Kritiker nötigenfalls des Verrats.
Eine Militärdemokratie

Ich habe türkische Politiker und auch Frauenrechtlerinnen erlebt, die in der Türkei unter schwierigsten Bedingungen arbeiten, sich gegen Patriarchat und archaische Bräuche engagieren, gegenüber Ausländern aber von dem allem nichts wissen wollten. Die türkische Schriftstellerin Ayfer Tunc sprach kürzlich bei einer Diskussion im Istanbuler Goethe-Institut von den «zwei Gesichtern» der Türken und der Türkei. Das eine ist, dass nach aussen die Einheit gegen alles und jeden verteidigt wird, das andere Gesicht zeigt keine gesellschaftliche, keine soziale Verantwortung für das eigene Volk, sondern beschränkt das Interesse auf den engeren Kreis der Verwandten und Bekannten. Das macht auch eine der Schwierigkeiten von Beobachtern aus, dass mit Fremden, ganz gleich, woher sie kommen, nicht offen gesprochen wird und dass man selbst als Teil der Gemeinschaft Dinge nicht in Frage zu stellen hat, wenn sie von Älteren bestimmt wurden oder in den Bereich des ungefragt Verbotenen gehören.

Die türkische Demokratie ist keine Bürger-, sondern eine Militärdemokratie. Atatürk war Soldat und dachte in militärischen Kategorien von Freund und Feind, wenn er von Industrie sprach, hörte es sich an, als spräche er über die Infanterie. Entsprechend wurde der Staat wie eine Armee organisiert und mit Befehl und Gehorsam regiert. Die Republik ist eine Gründung von Offizieren, die die Uniform gegen den Anzug getauscht haben und die auch heute noch über ihren Staat wachen. Die türkische Armee ist nach wie vor die wohl einflussreichste gesellschaftliche Kraft, ein Staat im Staat, auf alle Fälle ist sie der grösste Unternehmer des Landes und beansprucht fast vierzig Prozent des Staatshaushalts.

Die Regierung Erdogan hat diese Strukturen übernommen, versucht einerseits sich mit dem Militär zu arrangieren, andererseits dessen Macht zu begrenzen. Die Ermittlungen gegen die Kräfte des «tiefen Staates», der aus Polizei- und Militärkreisen stammenden nationalistischen Gruppe «Ergenekon», sind ein Hebel, die Nationalisten mit den eigenen Mitteln zu schlagen. Da das Militär nicht mehr über grossen politischen Einfluss auf Parteiebene verfügt, weil «seine» Partei, die CHP, sich selbst marginalisiert, ist es auf das Arrangement mit der machtbewussten AKP angewiesen und werden Gemeinsamkeiten gesucht.

In der Türkei fanden vor kurzem Kommunalwahlen statt, und über die Dörfer und Kommunen ging ein wahrer Regen an sozialen Wohltaten nieder. Da wurden von der Regierungspartei Mehl und Waschmaschinen verteilt, Brunnen gebohrt, Strassen und Moscheen gebaut, Versprechungen gemacht. Korrespondenten sehen in den Reden und Initiativen der AKP keinerlei unredliche religiöse Motive und auch keine versteckte «islamistische Agenda». Worte und Taten sind aber wie so oft in der Türkei zwei Paar Schuhe. Tatsächlich hört die AKP im Gegensatz zur republikanischen CHP auf das Volk, kümmert sich um Wohnungsbau, das Gesundheitswesen, Wasserversorgung. Die Ergebnisse sind sichtbar, und der Erfolg wird sich bei den Wahlen einstellen. Auch weil die AKP konsequent auf Vetternwirtschaft setzt.

Nicht dass dies eine Erfindung Erdogans wäre, es war schon immer ein Prinzip der orientalischen Politik, die eigene Klientel zu bedienen. Jetzt sind die Nutzniesser die Brüder und Schwestern im Glauben. Bei Einstellungen und Berufungen von Kindergärtnerinnen bis zum Universitätsprofessor, vom Kioskpächter bis zum Piloten, bei öffentlichen Ausschreibungen und Privatisierungen staatlicher Einrichtungen wird konsequent darauf geachtet, dass die Pfründen in die richtigen, sprich religiösen Hände geraten. Inzwischen gibt es in jeder Raststätte einen Gebetsraum, Fabriken, die sich um öffentliche Aufträge bemühen, werden unverhohlen aufgefordert, an die AKP zu spenden und Gebetsräume einzurichten usw. Auf dieser Ebene findet seit dem Amtsantritt Erdogans ein grosses Umverteilungsprogramm statt.

Auf Dauer wird dieser religiöse Nepotismus das Land mehr verändern, als Gesetzesanpassungen an EU-Normen es je vermögen. Es wird sein wie immer. Das Gesetz legt das Heiratsalter auf achtzehn Jahre fest, aber im Land kümmert das niemanden. Bei einer Befragung in einer Stadt in Zentralanatolien wird dann lapidar festgestellt, dass achtzig Prozent der Mädchen und Frauen mit achtzehn Jahren bereits verheiratet waren, die jüngsten mit zwölf, ohne dass sich irgendeine Behörde darum kümmert. Sie werden per Imam-Ehe verheiratet, und die Heirat wird dann nötigenfalls später legalisiert.

Auf nach Europa?

Aus eigener wirtschaftlicher Kraft ist die Almosenpolitik der AKP nicht zu finanzieren, und wenn die Wohltaten nicht in einem Finanzdesaster wie im Jahr 2000 enden sollen, braucht die Türkei spendable Partner. Die möglichen EU-Subventionen und Wirtschaftsbeziehungen mit Europa würden die Türkei wirtschaftlich vielleicht retten. Obwohl die Wählerschaft der AKP die USA und Europa ablehnt, wird die AKP alles dafür tun, mit Europa ins Geschäft zu kommen. Seit der Kubakrise 1961 setzen die USA auf die Türkei. Sie hievten die Türkei in die Nato und empfehlen den Europäern die Türkei immer wieder als Partner. Der Regierung Obama scheint wie der Bush-Regierung der «gemässigte Islam» der AKP ins Kalkül zu passen. Amerikanische Medien sprechen, wie die türkische Journalistin Ece Temelkuran feststellte, nicht mehr wie früher von der Türkei als «dem einzigen säkularen und demokratischen Staat im Mittleren Osten», sondern vom «einzigen demokratischen Staat mit einer islamischen Regierung».

Für die AKP läuft da einiges positiv zusammen. Die USA brauchen die Türkei geopolitisch mit ihrem starken Militär als stabile Kraft im Mittleren Osten. Die Türkei braucht auch aus finanziellen und wirtschaftlichen Gründen dringend Europa. Die USA werden die Türkei bei ihrem Prozess zur EU-Mitgliedschaft unterstützen und gehen davon aus, dass Europa den Preis zahlen wird. Abdullah Gül hat für März seinen Besuch in Brüssel angekündigt. Wir verstehen, warum er lächeln wird.
Aus der Quelle: NZZ-Onleine

Die Deutschtürkin Necla Kelek lebt als Soziologin und Publizistin in Berlin und Hamburg. Ihre Spezialgebiete sind Parallelgesellschaften, Islam, Integration, Türkei. Aufsehen erregten ihre Bücher «Die fremde Braut, ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland» (2005), «Die verlorenen Söhne» (2006) und «Bittersüsse Heimat» (2008). – Beim abgedruckten Text handelt es sich um das Referat, das Necla Kelek für das NZZ-Podium «Türkei» gehalten hat.

Choudary: Ich werde ein Märtyrer im Gefängnis

















Der MUSLIMISCHE Hass Prediger Anjem Choudary warnte gestern Abend die Briten:Ich bin bereit ins Gefängnis zu gehen für meine extremistischen Überzeugungen.

Der Radikal-Islamist sagt, er will, daß Großbritannien zu einem Scharia-Staat wird

And he warned he won’t rest until the “black flag of Islam flies over Downing Street”. Und er warnte:" Ich werde nicht Ruhen, bis die "schwarze Flagge des Islam weht über der Downing Street".

Choudary sprach auch , nach Berichten, dass er fordert , daß Homosexuelle Menschen zu Tode gesteinigt werden müssen.

Der 41-Jährige bestreitet nicht die Forderungen und sagt, er habe "nichts zu befürchten."
und würde dafür zu einen Martyrer im Gefängnis werden

Mehr hier auf der Quelle:Daily Star

Man muß sich schon Fragen, wie lange sich die Briten sich das gefallen lassen.
Ausweisen wäre wohl das Mindeste, solche Leute haben in Europa nichts zu suchen.

Sonntag, 5. April 2009

Pakistan:Erneutes Selbstmord-Atttentat vor einer Moschee














Eine Bombe explodierte vor einer schiitischen Moschee in Chakwal, südlich von Islamabad, der Hauptstadt von Pakistan. Laut Polizei, Tote sind mindestens 30 Tote und Verletzte mehr als Fünfzig (50) zu beklagen. Die Explosion fand im religiösen Zentrum Imambargah, während einer Feier statt. Der Polizei ist es gelungen, den Selbstmord-Bomber vor Tür zu erschiessen, um zu Verhüten , sich in die Luft zu sprengen im Inneren der Moschee

Ein weiter Selbstmord-Terrorist, nach einer ersten Rekonstruktion von Geo TV Pakistan Nachrichten, hat sich in die Luft geblasen zwischen 2000-2500 Pilgern vor der Moschee , die feierten die jährliche Pilgerfahrt nach schiitischen Majlis Aza, in Erinnerung an den Märtyrer Hussein dell'Imam. Das Massaker war in Charkwal-, Bezirk der pakistanischen Punjab, in der Mitte des Landes, 90 Kilometer südöstlich von Islamabad.

Die starke Explosion schleuderte in die Luft viele Stücke von Einrichtungen. Es wird befürchtet, dass das Budget von Getöteten un Verletzten höher sein könnte. Pakistan ist in der Mehrheit ein sunnitischen Land, in dem Schiiten stellen etwa 20% der Bevölkerung. . Die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Seiten sind sehr häufig. Am 20. Februar hat sich Mann in die Luft gesprengt während der Beerdigung eines Führers der schiitischen Gemeinschaft Dera Ismail Khan, da waren 35 Todesfälle zu bezeichnen.
Quelle:tgcom.mediaset.it

Erst vor kurzer Zeit,
Siebzig Muslime zerrissen (getötet) von einem Selbstmordattentäter in einer Moschee in Jamrud, in Khyber Provinz von Pakistan.

Nur wenige Tage nachdem einem palästinensischer Mann hat angegriffen zwei israelische Kinder mit einer Axt, wurde eine 16 Jahre altes palästinensischen Mädchen getötet, als es in die Schußlinie geriet, als Pali-Kämfer eröffneten das Feuer auf israelische Polizisten. Gehört dies alles zum Teil eines palästinensischen Frieden- Plans??
Quelle: Blog Islam in Action

USA
Politische Korrektheit und Angst haben dazu geführt, dass die Reinwaschung des Islam in den Büchern, durch Studenten nicht verhindert wird.

Jemen:Jihad für den Islam im Land von tausend und einer Nacht














Autor: Fabrizio Legger
Jemen.
In der Region der arabischen Halbinsel, der radikale Islamismus ist groß. Drei islamistische Bewegungen sind an der Spitze des Heiligen Krieges
Viele freiwillige Organisationen des internationalen Westen empfehlen, nicht zu Reisen als Touristen in den Jemen, weil dieses Land von der arabischen Halbinsel, wurde zu Konfliktherd unter der Leitung des internationalen radikalen islamischen Jihad

Das Militärregime von Sanaa, in der Tat, beginnend ab dem 11. September 2001 hat eine klare politische Entscheidung getroffen , und sich den westlich orientierten Staaten geöffnet, vor allem der USA. Man hat eine Anzahl der Felder der Feinde zerstört von islamistischen Organisationen im arabischen Golf. Die Mehrheit der Bevölkerung des Jemen trägt aber diese Entscheidungen nicht mit, sich den Westen zu öffnen.Das jemenitischen Power System berücksichtigt nicht, daß viele Menschen, diese Wahl nicht mittragen wollen und unbeliebt ist, und deshalb es keine Gewährleistung gibt , diesen mörderischen Repressionsapparat der bewaffneten islamischen Bewegung die bereits Kampf ist, wahrscheinlich zu brechen oder zu zerschlagen.Es sind vor allem die drei islamischen Organisationen, die gegen das diktatorische Regime in Jemen agieren: Diese drei Orginisationen haben ihre Hochburgen in der Bergregion von Marraksha, fast fünfzig Meilen von Aden. Sie stehen unter der Leitung von der Nummer Eins, Sheikh Zein al-Abidin alMihdar, der in Jemen, zum Tode verurteilt wurde im Jahr 1999 für die Organisation von Anschlägen gegen US-Truppen in den arabischen Golfstaaten

Dann gibt es noch den jemenitischen islamischen Jihad und die Armee des Islam Kamikaze. Die Erste, ist eine islamistische Bewegung unter der Leitung von Scheich Tarek Al-Fodli, und wurde im Jahre 1992 gegründet ,und Hunderte von Dschihadisten, die in Afghanistan gekämpft haben, gegen die Sowjets, sind nach Jemen zurückgekehrt.
Die Festungen sind die Berge von Abyan und dort werden weiterhin mehrere hunderte bewaffnete Milizen ausgebildet und motiviert. Schließlich ist die Armee der Selbstmordattentäter des Islam, eine militärischer Flügel der Al-Qaida im Jemen. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet, ihr Ziel ist der Kampf gegen die amerikanischen Truppen in der arabische Halbinsel und gegen militärischen Operationen des Westens ,und auch gegen die britischen diplomatischen Niederlassungen in Jemen und den USA.

Die militärische Stärke der drei Dschihad-Bewegungen wird auf 2000 bis 3000 Männer, geschätzt, eine Zahl die nicht zu hoch definiert ist.Die jemenitische Regierung bezeichnet die Bekämpfung in den militarisierten Zonen Marraksha und Abyan, als sehr schwierig, denn die Unterstützung der lokalen Behörden ist kaum vorhanden ,wegen den regelmäßigen Repressalien der islamischen Guerilla. Diese arbeitet mit Oberhäuptern der lokalen Beduinenstämme zusammen, das ist der Grund, warum es sehr schwierig ist, erfolgreich das System zu entwurzeln.Inzwischen, ihre militärischen Aktionen sind immer Heimtückischer, mehr und mehr zunehmend, gibt es tödliche und blutige Kämpfe mit der Regierungsarmee in letzten Jahren. Der Tourismus in West-Afrika, und im Jemen, hat einem starken Rückgang, Gebiete außerhalb der Hauptstadt und die wichtigsten Städte sind nicht mehr sicher für Touristen, und das Militär kann in gesamten Bereichen des Hoheitsgebietes im Staate Jemen keine Sicherheit mehr gewährleisten.

Die Dschihad-Rebellion im Jemen, das antike Land der Märchen aus Tausendundeiner Nacht, ist jetzt eine blutige und tragische Realität, aber auch die Ursachen für diese Verwurzelung des bewaffneten Kampfes der Dschihad-Kämpfer sind in einem schlechten sozialen und wirtschaftlichen Umfeld zu suchen. Das Regime, an der Seite mit dem Westen, und die Gewährung des Bodens von Jemen , für die Marine und Luftfahrt des US-Militär, seit 1990, ist der Hauptgegner der Al-Qaida (..) . Jemen ist eines der heißesten Fronten in der globalen Auseinandersetzung zwischen radikalen Islam , und der USA, so wie der NATO

Es bleibt abzuwarten, ob die neue Offenheit des US-Präsidenten Obama gegenüber den Iran und anderen Ländern der radikal-islamischen Welt akzeptiert wird, ein ernsthaftes Thema in der arabischen Golf-Region, vor allem der angekündigte Rückzug der US-Truppen aus Saudi-Arabien und die Schließung von Guatanamo und fast zwanzig Jahren der Beschäftigung in der gesamten Region, die zur Radikalisierung der bewaffneten kriegerischen islamistischen Opposition führte , einen Rückgang von Terror durch die
Al-Qaida gewährleisten kann.
Quelle:Dazebao.it

Nordkorea lässt die Muskeln spielen

















Trotz Kritik: Nordkorea startete Rakete
Nordkorea hat Sonntag früh trotz aller internationalen Warnungen eine Rakete gestartet und über Japan hinweg fliegen lassen. Die USA sprachen von einer Provokation, auf die sie mit "angemessenen Schritten" reagieren würden. Man werde Nordkorea wissen lassen, dass das Land nicht ungestraft die Sicherheit anderer bedrohen dürfe, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Auch Japan und Südkorea protestierten gegen den Raketentest ihres kommunistischen Nachbarlandes.

Nach Angaben des US-Außenministeriums wurde der Satellit Kwangmyongsong-2 um 4.30 Uhr MESZ erfolgreich abgefeuert. Die USA, Japan und Südkorea vermuten, dass Nordkorea eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong testen will. Damit würde Nordkorea gegen UN-Resolutionen verstoßen.
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Samstag, 4. April 2009

Die Türkei sorgt bei NATO-Gipfel für Fiasko

Rasmussen wird trotzdem neuer NATO-Generalsekretär

Die NATO hat sich bei ihrem Jubiläumsgipfel auf den dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen als neuen Generalsekretär geeinigt.

Obama gratuliert Rasmussen -Video

Vorher gabe es Streit mit der Türkei
um die Nachfolge des NATO-Generalsekretärs und hat den Jubiläums-Gipfel der Allianz zum Fiasko gemacht. Die Türkei blockierte am Samstag weiter die Kandidatur des dänischen Regierungschefs Anders Fogh Rasmussen, wie Diplomaten am Rande des Treffens in Straßburg sagten.

Die Türkei lehnte Rasmussen jedoch zunächst ab und begründete dies unter anderem mit dem Abdruck von Karikaturen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung vor vier Jahren. Noch am Freitagabend hatte der türkische Premier Erdogan gefordert, andere Kandidaten als den dänischen Regierungschef in Erwägung zu ziehen.

Wes Geistes Kind ist Erdogan?
Dobrindt: Erdogan versucht, die Nato zu erpressen

Staatspräsident Abdullah Gül habe auch nach einem halbstündigen Gespräch mit US-Präsident Barack Obama nicht eingelenkt, hieß es aus der türkischen Delegation. Die 28 NATO-Staats- und versuchten bis zum Schluss, eine Lösung zu finden. Die Suche nach einem Nachfolger für den Niederländer Jaap de Hoop Scheffer müsse bei einem Scheitern der Bemühungen nach dem Gipfel fortgesetzt werden.

Die Ernennung eines neuen Generalsekretärs für das transatlantische Verteidigungsbündnis sollte die zweitägigen Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der NATO krönen. Auch Kanzlerin Angela Merkel hatte sich massiv für Rasmussen eingesetzt. Die Türkei ist unter anderem gegen Rasmussen, weil er im Streit um die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed in einer dänischen Zeitung nicht eingriff. In Deutschland sorgte die Blockadehaltung Ankaras für eine Diskussion über die Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei.

Gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy war Merkel Gastgeberin des Gipfels in Straßburg, Baden-Baden und Kehl. In Kehl gingen etwa 4000 Menschen aus Protest gegen den Militärpakt auf die Straße. Nach schweren Ausschreitungen auf französischer Seite sperrte die Polizei die Europabrücke über den Rhein, wo die zentrale Großdemonstration starten sollte. Überwiegend schwarz gekleidete Demonstranten warfen dort Steine und Flaschen und feuerten Leuchtraketen ab. In ein altes Zollhaus brannte lichterloh.

Merkel bezeichnete den Krieg in Afghanistan als „Nagelprobe“ für die NATO, die die internationale Schutztruppe ISAF führt. Ausdrücklich begrüßte sie die neue Strategie Obamas im Kampf gegen die Taliban. Obama fordert ein verstärktes Engagement der Europäer. Vor allem Deutschland lehnt die Entsendung von mehr Soldaten derzeit ab. Merkel sicherte aber zu, Deutschland werde seinen „Beitrag leisten“.

Zur Feier des 60. Geburtstags der NATO geleitete Merkel 26 ihrer NATO-Amtskollegen sowie De Hoop Scheffer von Kehl aus über die „Brücke der zwei Ufer“ über den Rhein. Von französischer Seite kam ihnen Sarkozy zum symbolischen Handschlag entgegen. De Hoop Scheffer sagte, die NATO habe seit ihrer Gründung „zu einer noch nie dagewesenen Zeit von Frieden, Freiheit und Wohlstand für alle Bürger beigetragten“.

Für vorübergehende Verwirrung sorgte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der sich der Gruppe auf der Brücke wegen eines Handy-Telefonats mit Verzögerung anschloss. Nach italienischen Medienangaben nahm er auch nicht an der folgenden Schweigeminute für die NATO-Gefallenen teil. Nach Angaben der Regierung in Rom telefonierte er mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan, um im Streit um Rasmussen zu vermitteln.

Die CSU forderte einen Stopp der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei. Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin nannte diese Forderung „absurd - ganz gleich, wie die Entscheidung über das Amt des NATO-Generalsekretärs ausgeht“. Rasmussen habe nicht viel dafür getan, um in der islamischen Welt akzeptiert zu werden.

Die Amtszeit De Hoop Scheffers endet am 31. Juli. Nach Angaben von Diplomaten hatten sich bereits 27 der 28 NATO-Regierungen auf Rasmussen als Generalsekretär verständigt. Die Türkei wirft ihm auch vor, nichts gegen den in Dänemark beheimateten kurdischen Fernsehsender Roj-TV zu unternehmen. Der NATO-Generalsekretär kann nur im Konsens aller Verbündeten ernannt werden.

Anlässlich des Jubiläums kehrte Frankreich offiziell in die militärische Kommandostruktur der NATO zurück. „Dies wird den Zusammenhalt des Bündnisses weiter stärken“, sagte De Hoop Scheffer. Sarkozy sagte: „Wir gehören zu der Familie, wir sind Teil der Familie, wir sind Verbündete, wir sind Freunde.“ Die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland sei vielleicht der wertvollste Schatz, den „wir in Europa haben“. Erstmals nahmen Kroatien und Albanien als Mitglieder an einem NATO-Gipfel teil. Obama sagte, er freue sich auch darauf, zu einem späteren Zeitpunkt Mazedonien als neues Mitglied willkommen heißen zu können. Er sprach nicht direkt Georgien und die Ukraine an, die in die westliche Allianz streben.


Im Osten Straßburgs lieferten sich mehrere hundert NATO-Gegner eine schwere Straßenschlacht mit der Polizei. (Video) Die überwiegend schwarz gekleideten Demonstranten warfen Steine und Flaschen und feuerten Leuchtraketen ab. Vereinzelt flogen Molotowcocktails. Die Polizei setzte massiv Tränengas ein und nahm zahlreiche Demonstranten fest.
Quelle:Repubblica.it


Wie die Zustimmung der Türkei für den innen- und außenpolitisch “beschädigten” (O-Ton Lau) Ministerpräsidenten erkauft wurde, ist noch nicht bekannt.

"Die Integration von Muslimen in europäischen Gesellschaften ist nicht möglich“


Dänischer Psychologe: „Die Integration von Muslimen in europäischen Gesellschaften ist nicht möglich“

EuropeNews 1 April 2009
Interview von Felix Struening

Im Februar 2006 erschütterte die Mohammed-Karikaturen-Krise die Welt und machte ganz Europa auf die eklatanten Integrationsprobleme mit den Muslimen aufmerksam. Besonders Dänemark wurde gezwungen, das Scheitern der Integration öffentlich zu akzeptieren.

Genau zwei Jahre später brachen in Kopenhagen und anderen dänischen Städten erneut Krawalle aus, weil alle großen dänischen Zeitungen die Mohammed Karikaturen erneut abgedruckt hatten.

Derzeit machen Muslime 70 Prozent der Insassen im Kopenhagener Jugendgefängnis aus. Sind diese Gewaltausbrüche und die allgemeine Tendenz zur Gewalt der Muslime nun zufällig oder gibt es einen direkten Zusammenhang?

http://europenews.dk/files/Nicolai-Sennels-EN.jpgIm Februar 2009 veröffentlichte der dänische Psychologe Nicolai Sennels ein Buch mit dem Titel Unter kriminellen Muslimen. Die Erfahrungen eines Psychologen in Kopenhagen. In dem Buch beleuchtet Nicolai Sennels die muslimische Kultur und ihre Einstellung zu Zorn und anderen Gefühlen aus psychologischer Sicht. Seine Forschungen basieren auf hunderten Therapiegesprächen mit rund 150 jungen Muslimen im Kopenhagener Jugendgefängnis. EuropeNews sprach mit dem Autor über sein Buch und die Konsequenzen für die Integration von Muslimen in Europa.

EuropeNews: Nicolai Sennels, wie kamen sie auf die Idee, ein Buch über kriminelle Muslime in Dänemark zu schreiben?

Nicolai Sennels: Es begann im Februar 2008, als ich auf einer Konferenz in Kopenhagen als einziger Psychologe eines Jugendgefängnisses einen Vortrag hielt. Ich sprach darüber, dass der kulturelle Hintergrund von Migranten einen entscheidenden Einfluss auf ihre Integrationschancen und ihre Einstellung gegenüber Verbrechen und Religion hat. Ich betonte dabei, dass Muslime es extrem schwer, wenn nicht unmöglich finden, in Dänemark zu leben.

Diese Äußerungen führten zu massiven Widerständen in der Politik und durch meinen Chef. Ich war darüber sehr erstaunt, da es mir als offensichtlich erschien, dass einige Kulturen einfach besser zur europäischen passen, als andere. Überall wird krampfhaft versucht, die Muslime zu integrieren, aber all diese Bemühungen scheinen erfolglos zu bleiben. Laut der dänischen Polizei und dem Amt für Statistik werden 70 Prozent der Verbrechen in der dänischen Hauptstadt von Muslimen begangen. Unsere Nationalbank veröffentlichte kürzlich eine Studie, wonach jeder muslimische Migrant im Durchschnitt mehr als zwei Millionen dänische Kronen (ca. 300.000 Euro) an staatlicher Unterstützung kostet, alleine bedingt durch ihre geringe Beteiligung am Arbeitsmarkt. Außerdem erhalten sie viele weitere der Unterstützungen unseres Sozialstaates für Arbeitslose: die Kosten für Übersetzer, Sonderstunden in der Schule – dabei können 64 Prozent der Kinder muslimischer Eltern nach zehn Jahren Schulbildung noch nicht einmal richtig lesen und schreiben – Sozialarbeiter und natürlich mehr Polizei.

Meine Äußerungen führten zu einer Verfügung, die mir unter Androhung der Kündigung verbot, sie zu wiederholen. Folgt man den dänischen Behörden, ist es also erlaubt zu sagen, dass die ernsten Probleme der Muslime durch Armut, die Medien, die Polizei, die Politiker oder allgemein die Dänen verursacht würden. Was man aber definitiv nicht darf, ist erstens den kulturellen Hintergrund der Migranten zu Diskussion zu stellen und zweitens auf die Eigenverantwortung der Migranten für ihre Integration zu verweisen.

EuropeNews: Was waren in der Folge die Reaktionen auf ihr Buch in Dänemark?

Nicolai Sennels: Das Buch wurde bereits vor seinem Erscheinen am 24. Februar 2009 heiß diskutiert. Eine der größten dänischen Zeitungen brachte es auf der Titelseite und ich diskutierte in Radio und TV mit Politikern und anderen Experten. Die erste Auflage des Buches war bereits nach drei Wochen vergriffen.

Seitdem gab es einige Änderungen in der dänischen Integrationspolitik, die von meinem Buch beeinflusst zu sein scheinen. Ich denke die breite Diskussion meiner Thesen zeigt, dass einfach ein besseres Verständnis des Einflusses der muslimischen Kultur auf die Integration notwendig ist.

Der bekannte Politiker Naser Khader, Muslim und Autor des Bestsellers „Ehre und Schande“, rezensierte mein Buch und bezeichnete es als „Pflichtlektüre für Studenten, Lehrer und Sozialarbeiter.“ Jyllands-Posten, die mutige Zeitung, die als erste die Mohammed Karikaturen veröffentlicht hatte, nannte das Buch „ein Stück Pionierarbeit auf dem Gebiet“.

EuropeNews: Lassen Sie uns einen Blick ins Buch werfen. Sie sprechen von vier Mythen der Integration. Der erste besagt, kulturelle Unterschiede der Immigranten spielten keine Rolle.

Nicolai Sennels: Während meiner Arbeit im Jugendgefängnis wurde mir klar, dass Muslime ganz andere Bedürfnisse bezüglich der Sozialarbeit haben, als Dänen und andere Menschen aus nicht-muslimischen Ländern. Diese Unterschiede bedürfen erhöhter Beachtung und insbesondere die Psychologie muss hier mehr Forschung betreiben, damit eine effektivere Sozialpolitik entwickelt werden kann.

Ich stimme meinen Kritikern vollkommen zu, dass soziale und persönliche Probleme sowohl bei Muslimen, als auch bei Westlern zu asozialem Verhalten führen können. Aber unter Muslimen ist der Prozentsatz asozialen und antidemokratischen Verhaltens unverhältnismäßig hoch. Das dänische Amt für Statistik veröffentliche eine Studie, nach der muslimische Länder die ersten acht Plätze auf der Top-10er-Liste der Herkunftsländer bei Verbrechern belegen. Erst auf Platz neun folgt Dänemark auf dieser Liste.

EuropeNews: Heißt das, wir müssen mit muslimischen Migranten anders umgehen, als mit nicht-muslimischen?

Nicolai Sennels: Aus psychologischer oder humanistischer Sicht ist es klar, dass Menschen von verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedürfnisse haben, wenn sie Probleme haben oder machen. Meine Erfahrungen zeigen mir, dass Muslime nicht verstehen, wie wir Westler Probleme mittels Kommunikation zu lösen. Muslime wachsen in einer Gesellschaft mit starken äußeren Autoritäten und klaren Verhaltensregeln auf. Der westliche Weg, Kompromisse und Nachdenken als Problemlösungsansatz anzustreben, wird in der Folge als Schwäche gesehen. Muslime verstehen zu großen Teilen diesen weicheren Weg einfach nicht. Die Konsequenz ist, dass wir ihnen in der Sozialarbeit und -politik strengere Grenzen und härtere Konsequenzen entgegensetzen müssen, wenn wir ihr Verhalten wirklich beeinflussen wollen.

EuropeNews: Das führt uns direkt zum zweiten Mythos: Es wird oft gesagt, die hohe Kriminalitätsrate unter Migranten sei durch soziale Probleme verursacht, nicht aber durch ihren kulturellen Hintergrund. In Ihrem Buch zeigen sie aber direkt auf die Religion Islam als Quelle der Kriminalität.

Nicolai Sennels: Ich würde eher von muslimischer Kultur als Religion sprechen, denn es gibt eine Menge Muslime, die nicht wissen, was im Koran steht und die auch nicht in die Moscheen gehen. Aber sie sind auf einer kulturellen Ebene sehr stark beeinflusst. Hierbei sticht als besonderer Unterschied zu unserer Kultur hervor, dass unter Muslimen der Zorn geschätzt wird.

Hier im Westen und in anderen nicht-muslimischen Kulturen wie z.B. in Asien wird Aggression und ein Wutanfall als etwas Peinliches gesehen, als etwas, für das man sich danach schämt. In der muslimischen Kultur ist genau andersherum. Wenn jemand deine Ehre verletzt – was ich als Psychologe als Selbstbewusstsein bezeichnen würde – wird von dir Aggression und verbale oder physische Rache gefordert. Aggressionen verleihen dir in unseren Kulturen einen niedrigen Status, in muslimischen hingegen einen sehr hohen.

Aber es gibt noch einen anderen, viel tiefergehenden Grund für das asoziale Verhalten in muslimischen Communities und ihre Ablehnung der Integration. Dies ist die starke Identifikation mit der islamischen Kultur an sich.

Bei den Muslimen traf ich auf eine Kultur, die extrem starke und stolze Charakterzüge hat. Dies kann natürlich das Überleben einer altertümlichen Tradition im Wandel der Zeiten gewährleisten – der Islam ist ein perfektes Beispiel dafür. Es macht es aber seinen angehörenden Individuen nahezu unmöglich, sich an andere Wertesysteme anzupassen. In Deutschland verstehen sich nur zwölf Prozent der 3,5 Millionen Muslime als mehr deutsch, als islamisch. In Frankreich und Dänemark sind es immerhin jeweils 14 Prozent. Dänische Studien haben gezeigt, dass die Hälfte der ersten und der zweiten Generation islamischer Migranten gegen Meinungs- und Redefreiheit sind. Elf Prozent würden gerne die dänische Verfassung gegen die Scharia austauschen. Es sind aber nicht nur diese hohen Zahlen, die erschrecken. Es ist vielmehr der Fakt, dass es dabei keinen Unterschied gibt zwischen Muslimen, die in islamischen Ländern aufgewachsen sind und denen, die hier groß wurden. Unter Muslimen zählt die Nationalität wesentlich weniger, als die Zugehörigkeit zur islamischen Gemeinschaft. Die Konsequenz ist, dass eine wachsende Opposition zu unseren Werten in den muslimischen Ghettos in Kopenhagen und anderen europäischen Großstädten entsteht.

EuropeNews: Sie haben ja bereits die starke Identifikation der Muslime mit ihrer religiösen Gemeinschaft erwähnt. Der dritte Mythos, den sie in Ihrem Buch zerpflücken ist, dass es wenige Muslime zu den extremistischen und fundamentalistischen zu zählen sind.

Nicolai Sennels: Viele Westler hoffen, dass die meisten Muslime modern denken und westliche Werte akzeptieren. Meine Erfahrungen, die von den eben erwähnten Studien gedeckt werden, sind da absolut anders. Im Februar 2008 randalierten hunderte junge Muslime in Dänemark. Sie reagierten damit einerseits auf den hohen Ermittlungsdruck der Polizei in den muslimischen Stadtvierteln. Andererseits brachte der erneute Abdruck der Mohammed Karikaturen in allen dänischen Zeitungen die Muslime zum Überkochen. Der Wiederabdruck war aber aus Solidarität mit dem Karikaturisten Kurt Westergaard geschehen, der sich ernst zu nehmenden Morddrohungen ausgesetzt sah.
Bei diesen gewalttätigen Ausschreitungen sahen wir Muslime, die in ihrem täglichen Leben keine Religion praktizieren, sehr aggressiv für ihre Kultur auf die Barrikaden gehen. In Kopenhagen brannten innerhalb nur einer Woche hunderte Feuer, Polizei und Feuerwehr, die versuchten die Situation zu beruhigen wurden massiv attackiert. Ein Großteil der Gewalttäter landete im Gefängnis, wo ich die Möglichkeit hatte mit ihnen zu reden. Fast alle waren Muslime und sie alle bezeichneten ihr Verhalten als gerechtfertigt, da die dänische Gesellschaft mit ihrem Integrationsdruck und dem Abdruck der Mohammed Karikaturen bewiesen habe, wie rassistisch und antiislamisch sie sei. Die wenigen ethnischen Dänen und den Gewalttätern waren komplett verschieden: Sie hatten lediglich nach einem Abenteuer gesucht.

EuropeNews: Der vierte Mythos besagt, dass die weit verbreitete Armut der Immigranten zu sozialen Problemen führt. In Ihrem Buch erklären Sie, warum es genau anders herum ist…

Nicolai Sennels: Man kann diese wichtige Frage ungefähr so formulieren: Bekommen Menschen soziale Probleme, weil sie arm sind oder werden sie arm, weil sie soziale Probleme verursachen? Meine Erfahrungen zeigen, dass die geringe Unterstützung der eigenen Kinder in der Schule, die fehlende Motivation selbst zu lernen und eine berufliche Karriere zu machen wichtige Gründe für die Armut sind, die Muslime in unseren und islamischen Ländern erleiden. Hinzu kommt, dass ein Viertel der jungen männlichen Muslime bereits vorbestraft ist. Geringe Kenntnisse der Sprache, eine starke Ablehnung unserer Werte und ein Vorstrafenregister machen es einfach sehr schwierig, einen gut bezahlten Job zu finden. Es ist asoziales Verhalten, das einen arm macht. Und nicht andersherum.

Unglücklicherweise sehen viele Politiker Armut als den Hauptgrund für die Integrationsprobleme. Ich halte das für eine sehr schlimme und einseitige Sichtweise armer Menschen und Menschen allgemein. Die Aussage, das Verhalten der Menschen würde durch die Menge des Geldes bestimmt, die sie jeden Monat auf ihr Konto erhalten, ist zu vereinfachend. Ich als Psychologe, der seine Ausbildung an der humanistischen Fakultät der Kopenhagener Universität erhielt, würde sagen, dass Menschen ganz andere und stärkere Faktoren haben, die ihr Verhalten und Denken bestimmen, als Geld.

EuropeNews: Was sind also die Schlussfolgerungen aus Ihren Forschungen? Ist Integration möglich?

Nicolai Sennels: Ich würde sagen, dass die Optimisten die immer sagen Integration sei möglich, eine sehr große Verantwortung tragen. Die Wahrscheinlichkeit ist riesig, dass sie uns eine Hoffnung, einen Traum verkaufen, ohne dies an der Realität begründen zu können. Das heißt aber auch, dass diese Menschen dafür verantwortlich sind, wenn Europa seine Probleme zu lange verdrängt, bis es zu spät ist.

Es gibt ganz einfach keine einzige Studie in Europa, die diese optimistische Sicht bestätigt. Im Gegenteil zeigen alle Forschungen zum Thema Integration der Muslime in westlichen Gesellschaften, dass wir in eine immer schlimmer werdende Entwicklung schlittern. Ich habe keine Ahnung, wie die Optimisten zu ihren Schlüssen kommen, vielleicht ist es ein kindlicher Glaube daran, dass sich letzten Endes alles zum Guen wendet, wie in einem Märchen. Oder es ist ein pseudo-darwinistisches Bild, dass sich alles in einer positiven Richtung entwickelt. Eines ist aber sicher: Sie können ihre Behauptungen nicht mit Fakten begründen.
Die Integration von Muslimen in westlichen Gesellschaften ist nicht möglich. Unzählige intelligente und mitfühlende Menschen arbeiten überall in Europa an den Problemen. Ihnen stehen Milliarden Euro dafür zur Verfügung. Aber noch immer wachsen die Probleme weiter an.

Die psychologische Erklärung dafür ist recht einfach. Die muslimische und die westliche Kultur unterscheiden sich stark. Das heißt aber, Muslime müssen ihre eigene Identität und Werte extrem ändern, um die westlichen anerkennen zu können. Die grundlegenden Eigenschaften seiner Persönlichkeit zu ändern, ist aber ein sehr fordernder psychologischer und emotionaler Prozess. Anscheinend sind nur wenige Muslime dazu bereit. Ich kenne nur wenige, die es geschafft haben und ich weiß auch, dass es ein harter Kampf für sie war. Oft mussten sie außerdem hinnehmen, dass sie deswegen von ihren muslimischen Freunden und Familien verstoßen wurden.

EuropeNews: Aber was machen wir mit den vielen Muslimen, die bereits in Europa leben?

Nicolai Sennels: Ich sehe zwei Möglichkeiten. Als erstes sollten wir sofort die Immigration für alle Menschen aus islamischen Ländern stoppen, bis wir bewiesen haben, dass Integration von Muslimen möglich ist.

Als zweitens sollten wir den Muslimen helfen, die sich nicht integrieren wollen oder können, ein neues Leben in einer Gesellschaft zu führen, die sie verstehen und in der sie verstanden werden. Mit anderen Worten sollten wir ihnen helfen, ein neues Leben in einem islamischen Land zu beginnen. Wir haben sogar die finanziellen Mittel dafür. Wie ich bereits erwähnte, hat die dänische Nationalbank errechnet, dass jeder Immigrant aus islamischen Ländern den Staat rund 300.000 Euro kostet. Mit diesem Geld könnten wir den Menschen helfen, ein glückliches Leben in einem muslimischen Staat zu führen, wo sie sich nicht in eine Gesellschaft integrieren müssen, die sie nicht verstehen.

Genug Geld zu haben, um die eigene Familie durchzubringen und in einem wirklichen Heimatland zu leben, kann ein großer Qualitätssprung für die Menschen sein. Nicht nur die einzelnen Muslime und die europäischen Gesellschaften würden davon profitieren. Muslime die in muslimische Länder immigrieren, werden zu Botschaftern für mehr freie und demokratische Gesellschaften. Ihre Erfahrungen des Lebens in einer echten Demokratie mit richtigen Menschenrechten und dem gut funktionierendem Sozialstaat in Europa werden sie als Ideen mitbringen. Auf diesem Weg können sie das verwirklichen, wovon hoffentlich die meisten träumen: Die ärmlichen und bedrohlichen Bedingungen zu beenden, von denen sie oder ihre Vorfahren einst geflohen waren.

Nicolai Sennels, 33, ist Psychologe und arbeitete längere Zeit für die Kopenhagener Behörden, davon von 2005 bis 2008 im Kopenhagener Jugendgefängnis Sønderbro.

Zur Erinnerung an Zeiten, als die CSU noch mehrheitsfähig war:



Foggia : Getrennte Buse für Migranten und Einheimische.



Foggia : Getrennte Buse für Migranten und Einheimische.
Der Protest: "Schritt auf dem Weg zur Apartheid"

BARI, 3. April 2009 - Nicht beruhigt die Kontroverse, über den Bus für etablierte Immigranten in Foggia und ausschließlich für Asylbewerber Zentrum Cara. So, jetzt transportieren wir sie mit den getrennten Bus, seit ein paar Wochen - es funktioniert auch in Bari . das -A -"Shuttle" verbindet die Cara ,(Zentrum für Asylsuchende) nach Bari-Palese, mit dem Bahnhof von Bari.

Die Idee entstand "aus Sicherheitsgründen":Um zwei Kilometer Fußweg zu sparen, gingen die Migranten, durch die Felder, es gab Unannehmlichkeiten mit den Landwirten und man überquerte die Gleise, so auch eine Gefahr für die Bahn.
Im Vorort Borgo Mezzanone,
dort befindet sich ein Flüchtlingslager für rund 300 Ausländer. Der Beschluss der Lokalpolitiker hat heftige Kritik ausgelöst. Denn in den Bussen soll eine Trennung nach Staatsbürgerschaft herrschen. In Foggia werde es dann einen Bus für die Weißen und einen für die Schwarzen geben, stellt die Zeitung „La Repubblica“ kritisch fest. Grund: In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Migranten und den Bewohnern des Vororts.
Was aber zusätzlich das Hauptproblem war, kann man im Kommentarbereich entnehmen.

Im Kommentarbereich schreibt ein User ( Umberto)
umberto:
Der Bürgermeister von Foggia recht, Reisen mit dem Bus ist fast unmöglich gemeinsam mit den Einwanderern, weil für ihre Arroganz, die häufig zu Gewalt führt (Messer), zahlen keine Fahrkarte, haben die Stadt erobert, besetzen alle Kreuzungen und Parkplatz des Einkaufszentrums, ständig stören uns diese Menschen, trotz der Proteste niemand eingreift. Es ist nun an der Zeit zu sagen, genug ist, die getrennten Bus sind gut, diese Menschen sollten zurück in ihr Herkunftsland.
Quelle: Quotidiano Net:

Freitag, 3. April 2009

Moschee in Piacenza nach vier Tagen der Eröffnung geschlossen.


Moschee in Piacenza nach Vier Tagen der Eröffnung geschlossen.

ISLAM: COMITATO SICUREZZA DISPONE CHIUSURA MOSCHEA PIACENZA

Piacenza, Apr. 2. - (Adnkronos) "Die Entscheidung, kann man nur loben, über die schließung der Moschee.In dem unmittelbar nahe dem Islamischen Kulturzentrums eröffnete Moschee am vergangenen Sonntag, gab es offensichtliche Unregelmäßigkeiten und Verstöße, die können nicht tolleriert werden, in keiner Weise. "Man konnte nicht in der Tat, anders handeln, so "der regionale Rat der Lega Nord Maurizio Parma, kommentiert" mit Befriedigung "die Ergebnisse ,denn die europäischen Sicherheitsstandards wurden nicht eingegehalten, deshalb hat heute Morgen die Präfektur in Piacenza, die Schließung der Moschee, nur 4 Tage nach seiner Eröffnung angeordnet.

"Die Regeln sollten für alle gelten, ohne Unterscheidung - weiterhin Maurizio Parma: "sollte es keine Teilung der Bürger und Bürgerinnen geben , und Bürger nach Klasse A und B. Und dann denke ich, Piacenza, vor allem zu diesem Zeitpunkt, hatte schon so viele Notfälle und kritische Ausseinandersetzungen" deshalb die Verwaltung musste so handeln. Unter diesen Vorrausetzungen glaube ich nicht, dass wir die Verwirklichung eines islamischen Kulturzentrums oder eine Moschee in der Stadt so akzeptieren können"

Quelle:libero-news.it

"Ich liebe Südtirol " , eine Dorfgeschichte.

Eine Dorfgeschichte
Der Weg von Khouribga (Marokko) nach Tiers
Die Geschichte einer gelungenen Integration
Elhassan Makil aus Marokko ist der Heimleiter im Tierser Altenheim Bacherhof
Tiers:Ich möchte die Lebensqualität der alten Menschen fördern und streicht mit der Hand über eine Klarsichtfolie, in der eine von ihm verfasste Studie über die psychologische Athmosphäre in sozialen Einrichtungen eingefügt hat.

Wir sitzen im Tierser Altersheim, wo er seit fünf Monaten als Heimleiter arbeitet.
Der gebürtige Marokkaner ist seit 1990 in Südtirol und hat nach den Besuch der Krankenpflegeschule in Bozen zwölf Jahre in der Villa Melitta gearbeitet.

Er führt durch das sonnige Altenheim " Wie gehts Ihnen " , ruft er einer Frau zu, die am Tisch sitzt und rosarote und hellblaue Wischtücher stapelt.Die alte Dame nickt verlegen. "Das ist Beschäftigungstherapie " und geht weiter.
Die alten Leute sollten nicht zum Nichtstun erzogen , sondern ihre Restfähigkeiten sollten noch gefördert werden.
Der jugendlich wirkende Mann ist in Khouribga, 80 km südöstlich von
Cassablanca , geboren.
Nach dem Gymnasium studierte er zwei Jahre Chemie und Physik.
"Die Bedingungen für ein Weiterstudium haben nicht mehr gestimmt " erinnert sich
Elhassan.Als neugieriger Mensch entschloss er sich zur Auswanderung und landete 1990
in Bozen.
Er beschloss die Krankenpflegeschule zu besuchen.
"Anfangs hatte ich mit Deutsch und Italienisch Schwierigkeiten , aber zumal Italienisch dem Französischem ähnlich ist, machte ich gute Fortschritte " sagt Elhassan.
Im Austausch mit Studienkollegen lernte er gut Deutsch. Elhassan lernte später eine Pflegehelferin aus den Pustertal ( Kath.Südtirolerin) kennen und lieben.Mit ihr hat er drei Kinder :Sophie ,Karim und Sarah, die nach Südtiroler Landestradition katholisch Erzogen werden.
Da drängt sich die Frage auf, ob er sich als seltenes Beispiel einer gelungenen Integration begreift?
"Ja, ich glaube, dass sich viele meiner Landsleute verschließen, weil sie ihre
Herkunftskultur nicht verlieren möchten ", sagt Makil.
Was die Einwanderung betrifft , ist er sehr optimistisch . Kinder aus Mischehen fühlten sich hin und her gerissen, aber in der nächsten Generation würden sich die Schwierigkeiten verringern.

Anmerkung:Diesen Optimismus teilen wir nicht ganz, siehe hier.
Oder Italien-Migranten

Makil hat beruflich klare Ziele : Derzeit arbeitet er an einer Studie, mit der
alte Menschen je nach ihren Fähigkeiten in ein Raster von eins bis vier
eingeordnet werden.Diesen Vorschlag möchte Makil der Gesundheitsbehörde zeigen.

Unwillkürlich drängt sich der Spruch von Barack Obama " Yes we can " auf.
Makil sieht dem dem amerikanischen Präsidenten nicht nur ähnlich, sondern hat ähnliche
Ansprüche. Damit ist er schließlich von Khouribga nach Tiers , 20KM nähe von Bozen gekommen.
Der Beitrag wurde entnommen aus der Printausgabe der Dolomiten
Freitag 3.April Seite 27.
Anmerkung:
Diese gelungene Beispiel von Integration eines Moslem , fällt klar aus den Raster
und kann man als "Einzelfälle " einordnen.
Jedenfalls gibt er für viele seiner marokkanischen Landsleute ein positives Beispiel her.
Man kann sagen " Ich liebe Südtirol "
Unter diesen Label werden wir eine Serie starten, und wenn wir wieder solche Beispiele
von gut integrierten Moslems und anderen Migranten darüber berichten
Deshalb bitten wir Südtiroler Leser ,uns eventuell über E-Mail , wenn ihnen solche Fälle bekannt sind, zu Informieren.
( Autor: Schlernhexe -Pseodonym einer serbischen Migrantin in Südtirol)