Montag, 4. Januar 2010

Eurabia:Linke Gewalt in Italien, die “anni di piombo”




Die “anni di piombo”
Der Blog Winkelried hat wieder mal einen erwähnenstwerten Beitrag veröffentlicht
Zitat:
Die SRG will mehr aus dem Ausland berichten. Das ist verständlich, weil man ihre Berichterstattung im Inland nicht mehr allzu ernst nimmt. Im Ausland kann der Zuschauer/Zuhörer die Fakten kaum überprüfen.

Vor einigen Wochen sendete das “Echo der Zeit” einen Beitrag, in dem die Italien-Korrespondentin dem Schweizer Zuhörer erklärte, die Fronten zwischen links und rechts seien verhärtet. Schuld sei die Presse Berlusconis, die immer noch das Scheckensbild des Sozialismus an die Wand malt, “was ja nicht zutreffe” …

Diese hochbezahlten Korrespondenten liefern uns jeden Tag auf Kosten des Gebührenzahlers viel Weltanschauung aber wenig Fakten. In den Jahren 1969 bis 1989 kam es in Italien zu genau 12′770 blutigen Anschlägen von Linken. Bis heute ist der Linksterrorismus eine latente Bedrohung geblieben, wenn auch der letzte Mord 2003 stattfand (Polizia Ferroviaria Emanuele Petri).

Strage di piazza Fontana

Wann die “anni di piombo” begannen, ist umstritten. Für die einen war es die “Strage di piazza Fontana” am 12. Dezember 1969. An diesem Tag explodierte in der Banca Nazionale dell’Agricultura eine Bombe, die 17 Menschen tötete und 80 verletzte. Weitere 4 Bomben explodierten vor Denkmälern und an hoch frequentierten Orten, wobei weitere Personen teils schwer verletzt wurden. Eine Bombe versagte.

Die Urheberschaft wies eindeutig in anarchistische Kreise. Selbst der Chef der kommunistischen Partei Berlinguer war von dieser Tatsache überzeugt. Sie konnte jedoch nie bewiesen werden, so dass die linken Medien heute wieder über eine mögliche rechtsextreme Urheberschaft spekulieren. Alle darauffolgenden Attentate wurden jedoch aufgeklärt und deren Urheber waren Linke.

Für die anderen aber begannen die “anni di piombo” schon früher als Folge der 68ziger Bewegung. Die Studenten mischten sich unter die üblichen Gewerkschaftsdemos und radikalisierten so die Auseinandersetzungen. Am 19. November 1969 kam es zum ersten Todesfall. Der Polizist Antonio Annarumma wurde von einem Demonstranten mit einem Ofenrohr erschlagen.

Leggi speciali

In der Folge erliess der Staat Gesetze, die die Linken von der Strasse drängten und zu einer Stadtguerilla führten. Im Gegensatz zu Deutschland, wo eine kleine Gruppe (Rote Armee Fraktion RAF) wenige aber spektakuläre Aktionen durchführt, beginnt in Italien ein blutiger Kleinkrieg in den Strassen, der in Europa kaum wahrgenommen wurde.

Die Terroristen führten politisch bedeutungslose Straftaten durch, denen aber viele unbeteiligte Menschen zum Opfer vielen. Beliebt war die “Gambizzazione”: Polizisten – und falls diese nicht anzutreffen waren, Securitas-Angestellte – wurde wahllos in die Beine geschossen. Die Terroristen nannten es die “Strategia di tensione”.

Die Polizei reagierte nervös und schoss sofort. Als bei einer Strassenkontrolle eine Mutter mit ihrem Kind die Bremse mit dem Gaspedal verwechselte, durchsiebten die Carabiniere ihr Fahrzeug mit Kugeln. Beide starben.

Die terroristischen Gruppen

Viele assozieren mit dem italienischen Terrorismus die Brigate Rosse, die den Ministerpräsidenten Aldo Moro entführten und später töteten. Das war jedoch nur der im Ausland wahrgenommene Teil. Es gab Dutzende Terrororganisationen, die sich regelrecht konkurrenzierten oder auch ergänzten. Hier eine unvollständige  Übersicht:

    * Azione Revoluzionaria (Attentate auf Verlage),
    * Barbagia Rossa (spezialisiert auf Carabinieri),
    * Azzione Communista (Sprengung von Telefonanlagen),
    * Brigate 28. marzo (Ermordung von Walter Tobago),
    * Commitati Communisti Revoluzzionarie (Attentate auf Securitas),
    * Communisti Organizati per la Liberazione proletaria (Befreiung von Genossen aus Gefängnissen),
    * Gruppo 22. Ottobre (Angriff auf Amtsstellen, Entführungen und Ermordungen),
    * Formazione di commuisti combatenti,
    * Volante Rossa Martiri Parigiani (Ermordung von linken Dissidenten)
    * Nuclei communisti combatenti (Entführungen),
    * Nucelei communisti territoriali (Sprengung von Fabriken),
    * Prima Linea (Entführung von Politikern),
    * Primi Fuoci di Gueriglia (Angriff auf Militäranlagen),
    * Proletari Armati per il Communismo (Banküberfälle und Ermordungen von Unternehmer),
    * Reparti Comunisti di Attaco (Verletzung von Prominenten),
    * Unita Comunisti Combatenti (Einbrüche)
    * und andere, die aber zum Teil nicht zum operativen Einsatz kamen

Das linke Mileu

Eine solche Vielfalt von Organisationen und eine solche Vielzahl von Attentaten zeigt auch die Struktur des italienischen Terrorismus. Er war keine Eliteorganisation wie etwa die Rote Armee Fraktion, sondern eine kriminelle Volksbewegung der Linken. Sie entstammte aus dem linksautonomen Umfeld und war dessen logische kriminelle Fortsetzung.

Die Entstehung dieser Organisationen war nur möglich, weil die Linke die Kulturhoheit hegemonisiert hatte. Kommunismus, Marxismus, etc. galt als gesellschaftsfähig, der Teufel war der “Faschismus”, wobei dafür das Tragen von amerikanischen Jeans ausreichte. War etwas nicht faschistisch, war es “faschistoid”, “an die 30iger Jahre erinnernd” und wie die Floskeln alle heissen. Kapitalismus war selbstverständlich ein Synonym von Faschismus.

Parallelen zur Schweiz

Es ist unverständlich, warum sich in der Schweiz Dutzende, ev. Hunderte von Studenten, Professoren, Fachstellen mit “rechtsextremen Tendenzen” beschäftigen, gleichzeitig aber die linksautonome Szene vollkommene Narrenfreiheit verfügt und unbehelligt Gewalttaten verüben kann. Wer die Geschichte Italiens erlebt hat, und das Schicksal von 12770 Opfern und deren Angehörigen kennt, dem verdreht die Deskalationsmassnahmen der Polizei den Magen.

Ebenso wie die selektive und doktrinäre Berichterstattung der Schweizer Medien.
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Von dieser ruhmreichen Vergangenheit ihrer "Lieblinge " wollen die" Linken "   und Grünen in Südtirol nicht gerne konfrontiert werden, obwohl in Italien so mancher Parteiwerbestand der PDL mit Brandbomben zerstört wurde, und bei uns die feigen Grünen schänden halt das Andreas Hofer Denkmal in Meran, weil der sich ja nicht mehr wehren kann.
Toll ist aber , wenn das ZDF über Berlusconi berichtet, und dabei die Linke Journalistenelite zu Wort kommen lässt.
Was die Linken in Deutschland betrifft  (versagende Justiz) scheinen sie einen politisch gedeckten Freifahrts-Schein zu besitzen, den Mannichl-Attentäter wird man genau so wenig zu fassen bekommen ,wie die  linken Autobrandstifter in Berlin, weil da brennen fast jede Woch ein par Autos.