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Freitag, 6. August 2010
Islam:Erdogan-Berater heiratet 4. Frau
Islam:Erdogan-Berater heiratet 4. Frau
Polygamie-Debatte in Türkei -
Ali Yüksel, ein Berater des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, ist bereits zum dritten Mal verheiratet und hat angekündigt, eine vierte Frau zu ehelichen.
Das berichteten die Zeitungen „Cumhuriyet“ und „Hürriyet“ diese Woche. Yüksels Ankündigung hat in der Türkei eine Debatte über die im Islam erlaubte, in der laizistischen Staatsordnung aber verbotene Vielehe ausgelöst.
Der fundamentalistische Theologe Yüksel erklärte, er versuche alle seine drei Frauen gleich zu behandeln, unabhängig davon, wie sehr er sie liebe.
Der Erdogan-Berater wurde auch zum Chef der Europa-Sektion der islamistischen Bewegung „Milli Görüs“ („Nationaler Blick“) gewählt.
Seine erste Frau Dilber Yüksel hatte in einem Interview erklärt, sie habe sich im Alter von elf Jahren in ihren „Prince Charming“ verliebt.
Er behandle alle seine Frauen gleich. Jede Nacht verbringe er mit einer anderen von ihnen. Gegen eine vierte Frau habe sie nichts einzuwenden, versicherte Dilber Yüksel, es sei das gute Recht ihres Ehemannes.
Ali Yüksel sagte, er habe seine erste Frau nicht um Erlaubnis gefragt, als er ein zweites und drittes Mal geheiratet habe. Er brauche auch keine Erlaubnis dafür einzuholen.
Der Fall hat in den Augen von Kritikern Erdogans ein weiteres Mal den Verdacht genährt, wonach die islamisch orientierte Regierung eine Umwandlung der Türkei in ein Staatswesen mit religiöser Gesellschaftsordnung anstrebe.
Yüksel, war im Juni zum Berater des Ministerpräsidenten bestellt worden. Sein polygamer Lebensstil war seit 2004 bekannt.
Solche Fragen würden von der regierenden AKP nicht als problematisch betrachtet, meinte die Soziologin Yildiz Ecevit gegenüber „Hürriyet“ nach Angaben des israelischen Internetportals „Ynet“.
„Sie betrachten das nicht als Ehebruch und rechtfertigen es mit dem Islam“. Damit würden die Rechte der Frauen infrage gestellt.
Vor sechs Jahren wollte die AKP Ehebruch als Straftat ahnden, nach Kritik der EU zog sie aber den Gesetzesentwurf zurück. Die führenden AKP-Politiker vertreten konservative Ansichten in Bezug auf Ehe und Familie. Erdogan selbst forderte türkische Ehepaare auf, zumindest drei Kinder in die Welt zu setzen.
Die Anwältin Yasmin Oz wies darauf hin, dass die Vielehe in der Türkei verboten ist. Es gebe aber keine Sanktionen für Männer, die mehr als eine Frau heiraten.
Unter Republiksgründer Mustafa Kemal Atatürk wurde die Polygamie 1926 verboten. In einigen Teilen der Türkei wird die Vielehe aber nach wie vor praktiziert.
Quelle:Stol.it
Von uns aus kann dieser Prolet sich zwanzig Frauen halten, solange sie Alle in der Türkei versorgt werden.
Aber einmal mehr, kann man ermessen welche moralische und fundamentalistische Qualität die politischen Berater Erdogans haben,
es geht nicht vorwärts Richtung EU, sondern Rückwärts ins islamische Mittelalter.
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