Donnerstag, 5. August 2010

Kalifornien:Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien aufgehoben


Kalifornien:Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien aufgehoben


Freude bei Aktivisten nach Bekanntgabe des Urteils
Foto: JUDICIARY(SYSTEMOFJUSTICE),grh,APA(epa)






Verfechter der Homo-Ehe in Kalifornien haben am Mittwoch vor einem Bundesgericht
in San Francisco einen Sieg errungen. Das bestehende Verbot ist verfassungswidrig,
befand Richter Vaughn Walker. Es gebe keine "rationale Grundlage" dafür,
Schwulen und Lesben die Ehe zu verwehren, schrieb der Jurist in seiner 136 Seiten starken Entscheidung.
Dies verstoße gegen die Gleichstellung.

Die Gegner der Homo-Ehe kündigten an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Rechtsexperten rechnen damit, dass der Fall bis zum Obersten Gerichtshof in Washington gehen wird.
 Ein lesbisches und ein schwules Paar waren im vergangenen Jänner vor Gericht gegangen,
 weil ihnen in Kalifornien das Recht auf Eheschließung verweigert wurde.

Im Mai 2008 hatten die obersten Richter in San Francisco schwulen und lesbischen
 Paaren zunächst grünes Licht zum Heiraten gegeben. Bei einem Referendum (Proposition 8)
 im November 2008 hatten 52 Prozent der Wähler dann gegen die Homo-Ehe gestimmt.
 Die rund 18.000 Ehen, die zwischen Mai und November geschlossen wurden, blieben aber gültig.

Kaliforniens republikanischer Gouverneur Arnold Schwarzenegger begrüßte das Urteil,
das eine "entscheidende Etappe" auf dem "Weg zu Gleichheit und Freiheit für alle" darstelle.
 Die Homosexuellen-Organisation Equality California bezeichnete
 die Gerichtsentscheidung als einen "echten Sieg" für Homosexuelle und ihre Familien.
 Die konservative Lobbygruppe SaveCalifornia.com kritisierte
 das Urteil hingegen als "schrecklichen Rückschlag" für den Willen der Wähler.

In Los Angeles und San Francisco gingen Schwule und Lesben auf die Straße,
um den juristischen Sieg zu feiern. Sie haben allerdings nicht die Möglichkeit,
 sofort wieder zur Trauung zu schreiten: Bundesrichter Walker
setzte seine Entscheidung unmittelbar nach der Urteilsverkündung bis Freitag aus,
um den Gegnern der Homo-Ehe zu ermöglichen, Berufung einzulegen.
Quelle:Südtirol-News



Auch Deutschland hat sein eigenes moralisches Problem Das “Sodom und Gomorrha”-Debakel, für das
von den politischen Heuchlern, Niemand Verantwortung tragen möchte.

 Sagt ein katholischer Schwuler zu seinem Kollegen: "Meinst, du, wir erleben es noch,
 dass der Zölibat abgeschafft wird?" Schüttelt der andere
bedächtig seinen Kopf und sagt: "Wir nicht, aber unsere Kinder."

Treffen sich zwei katholische Priester: "Wir werden das wohl nicht mehr erleben,
daß wir mal heiraten können..." - "Nein," sagt der andere, "aber unsere Kinder..."

Unterschied zwischen einem Schwulen und einem Sünder?
So lange der Schwule lebt, weiß er,
 dass er sündigt; und so lange der Sünder sündigt, weiß er, dass er lebt.
Herzliche Grüße an alle Spießer, Moralisten, Rosenkranznachbeter, Heuchler,
 verklemmten Jungfrauen und anderen Spaßmacher. Wenn es euch nicht gäbe müsste man euch erfinden.
 Als warnendes Beispiel für jeden Genussmenschen auf seinem Weg weiterzugehen, um nicht so zu enden wie ihr.

1 Kommentare:

-noricus- hat gesagt…

was hat Homosexualität mit Genuss zu tun?
Na, vielleicht hab ich Dich da falsch verstanden.