Deutscher Migrantenstadl
Ein Stoß ins Herz der Political Correctness
Sarrazins Gegner echauffieren sich nicht darüber, was er kritisiert, sondern wie er es tut.
Das Problem sind politische Weichzeichner.
Von Ralph Giordano
Thilo Sarrazins Buch ist ein Stoß mitten ins Herz der bundesdeutschen Political Correctness,
ein Frontalangriff auf Deutschlands Multikulturalisten, xenophile Einäugige und Pauschalumarmer.
Die vereinte Riege der Berufsempörer, Sozialromantiker und Beschwichtigungsapostel zerreißt ein Buch in der Luft,
das sie nicht gelesen hat (ausgenommen vielleicht jene stoßatmig erschnüffelten Passagen darin,
die Sarrazin als Rassisten entlarven sollen – wenige Zeilen in einem Buch von fast 500 Seiten).
Da bläst eine schrille Kakofonie zum moralinsauren Halali! Wobei öffentliche Meinung und die der
politischen Klasse selten so diamentral auseinander gelegen haben.
Tatsächlich weist die ganze Lektüre den Autor als einen Kenner der Migrations- und Integrationsszene aus,
der aus dem Vollen schöpft und dabei das Elend einer Immigrationspolitik entblößt,
an der die Integration der muslimischen Minderheit bisher gescheitert ist.
Integrationsdefizit bleibt aktuell
Seine Gegner machen sich nun aber bezeichnenderweise nicht daran fest, was Thilo Sarrazin kritisiert,
sondern wie er es getan hat. Zum Beispiel so: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt,
diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“
Thilo Sarrazin
Eingewandert
•Thilo Sarrazin, am 12. Februar 1945 geboren, ist der Spross einer Hugenottenfamilie aus Burgund.
Die Eltern: ein Arzt und eine westpreußische Gutsbesitzertochter. Thilo wuchs mit einer Schwester
und zwei Brüdern in Recklinghausen auf, wo er auch Abitur am altsprachlichen Gymnasium machte.
Karriere
•1973 trat Sarrazin in die SPD ein. Er bekam eine Referentenstelle im Bundesfinanzministerium und
leitete dort schließlich das Ministerbüro. Während der Wende war er Chef
der Arbeitsgruppe „Innerdeutsche Beziehungen“ – trug mithin Verantwortung für die Währungsunion.
Sprüche
• Von 2002 bis 2009 wirkte Sarrazin als Finanzsenator im hochverschuldeten Berlin,
war erfolgreich als harter Sanierer. In dieser Zeit begann er zu provozieren, attestierte etwa Hartz-IV-Beziehern,
ihr „kleinstes Problem“ sei Untergewicht.
Dieser empirisch leicht nachweisbare Tatbestand hätte auch weniger blumig ausgedrückt werden können.
Und so hat sich denn schon im vorigen Jahr mancher Sarrazin-Sympathisant Formulierungen gewünscht,
die Dauerverdrängern wie Christian Ströbele, Claudia Roth oder Renate Künast weniger zugearbeitet hätten.
Wenn man die Berichte über Sarrazin in Südtirol bei Südtirol-Onlein und auch teilweise
bei Südtirol-News liest, so hat man den den Eindruck, daß sie auch beim Political Correctness -Mediendreck
in D/A /ausgesuchte Berichte kopieren, eine eigene kritische Meinung fliest nicht ein.
Werdet ihr von der isamisierten SVP-Partei geschmiert?, anders kann man es sich nicht erklären, denn mit euren
Berichte suggeriert ihr nur die Meinung der deutschen linken politische Verbrecherelite, die das Gegenteil erzählt,
wie es aber
80 % des Volkes wahrnimmt.Muß immer die Opposition durch Leitner Stellung nehmen,? sind die SVP -Muezzins alle abgetaucht?
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