Islam-Austria:Tezcan- Buhmann in Wien, in Ankara ein Held
Der diplomatische Vertreter der Türkei in Österreich wird in der Heimat für seine Aussagen gefeiert.
In Ankara denkt man nicht an eine Abberufung.
Im Diplomatischen Corps der Türkei ist Botschafter Kadri
Ecvet Tezcan ein angesehener Mann, "etwas konservativ" zwar, wie ihn Kollegen beschreiben, aber sehr professionell.
Mit konservativ ist eine Nähe zur regierenden AKP von Ministerpräsident Recep
Tayyip Erdoğan gemeint, deswegen auch sein engagiertes Eintreten für
das Kopftuch: "Wenn es hier die Freiheit gibt, nackt zu baden, sollte es auch die Freiheit geben,
Kopftücher zu tragen", sagte Tezcan. Dazu ein hoher türkischer Beamter,
der nicht genannt werden möchte: "Ohne die Deckung der AKP würde ein Diplomat niemals etwas über das Kopftuch sagen."
Tapferes Herz
Schöner Vergleich von den türkischen Taliban, warum sagt er nicht gleich. die autochonen Österreicher gehen nackt in die
Schule, es wird sich kaum eine Muslima auf einen FKK-Strand sehen lassen, höchstens die die türkischen Spannermachos.
Also wir sehen lieber eine nackte Österreicherin, wie Erdogans Kopftuchschlampe.
Nach seinem Interview in der Tageszeitung Die Presse ist der Karrierediplomat
mit fast vierzigjähriger Berufserfahrung nun auch in der breiten türkischen Öffentlichkeit bekannt.
Er steht zu seinen Aussagen, nimmt nichts zurück. Für viele Türken ist er "ein Held",
weil er Integrationsprobleme und oft schlechte Erfahrungen türkischer Migranten in Österreich aufzeigt.
Online-Medien, Radio, Fernsehen und Tageszeitungen haben seinen Aussagen viel Platz gewidmet.
Die rechtsgerichtete Zeitung Takvim lobte Teczans "tapferes Herz".
Das Massenblatt Hürriyet hebt die Aussagen zum Kopftuch besonders hervor.
Die Oppositionszeitung Cumhuriyet rügt Außenminister Ahmet Davutoğlu,
sich nicht schützend vor den Botschafter zu stellen.
Der Außenminister reagierte einfach diplomatisch. In Ankara denkt man nicht
daran, Kadri Ecvet Tezcan aus Wien abzuberufen. "Das ist hier kein Thema",
heißt es im Büro von Außenminister Davutoğlu. Möglich wäre nur
eines: "Wenn der österreichische Außenminister massiven Druck macht und erklärt,
der Botschafter sei untragbar für Österreich, einfach inakzeptabel",
sagt Sinan Ülgen, Direktor des renommierten Istanbuler Think Tanks "Zentrum für wirtschafts-
und außenpolitische Studien (EDAM)". Noch deutet nichts darauf hin,
dass Außenminister Michael Spindelegger so einen Schritt unternehmen wird.
Er hat freundschaftliche Beziehungen zu seinem türkischen Amtskollegen
und will mit ihm sowie Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle im Frühjahr
in Wien eine Integrationskonferenz durchführen.
Da werden sich die türkischen Moralisten freuen, wenn der PI-Liebling und Oberschwule Deutschlands
an der Integrationskonferenz teilnimmt. Ein deutsches A.. loch und ein türkisches A..loch passt gut zusammen, weil der
schwule Guido den Türken den EU-Beitritt versprochen hat.
Medialer Druck
Wie Spindelegger reagiert, wenn der Druck - etwa der Kronen Zeitung -
gegenüber Botschafter Tezcan größer wird, ist offen. "Das würde die nur oberflächlich
guten Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei stark beeinträchtigen",
analysiert der Politologe Ülgen. Er geht davon aus, dass die "Integrationsdebatte
in Österreich jetzt erst richtig beginnen wird. Die Türken sind jetzt aufgewacht und merken,
dass 40 Jahre lang nichts passiert ist."
Spindelegger findet die Aussagen Tezcans zwar "beleidigend" für alle Österreicher
und sein Verhalten "inakzeptabel", aber er wolle den türkischen Botschafter "ganz bewusst" nicht
zur Unperson erklären. Das deutet nicht auf Eskalation hin, so wie auch die Regierung
in Ankara die Sache nicht hochspielen will.
Rückendeckung bekommt Botschafter Tezcan indessen von zahlreichen jungen
türkischen Künstlern in Österreich. "Er spricht mir aus der Seele.
Ich stehe voll und ganz hinter ihm", sagt der Regisseur und Student der Wiener Filmakademie, Hüseyin Tabak.
Quelle:Kurier.at.
"Ich stehe voll und ganz hinter ihm",
Das muss wohl auch ein Schwuler sein
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