Sonntag, 14. November 2010

Österreichischer Migrantenstadel:Türkische Migranten: "Zu 80 Prozent hat Tezcan recht"

Österreichischer Migrantenstadel:Türkische Migranten: "Zu 80 Prozent hat Tezcan recht"
Viele in der türkischen Community stimmen dem Botschafter zu. Vor allem, dass es Türken schwer gemacht wird, sich zu integrieren.
 Als größtes Integrationshindernis nennen sie die "Kronen Zeitung".

Atatürk blickt ernst, aber gütig in Richtung Pizzateig. Eine große Küche, geschnittene Tomaten,
geriebener Käse, ein heißer Steinofen. Rechts oben, auf der knallrot gestrichenen Wand,
 hängt ein Bild des türkischen Staatsgründers. Daneben ein Bild von Heinz Fischer.
 Vor der Wand steht Ünzile Capkin. Eingehüllt in eine Mehlwolke knetet sie den Pizzateig
und unterhält sich lautstark mit ihrem Mann. „Zu 80 Prozent“, schreit Bayram Capkin
aus dem angrenzenden Minisupermarkt in Richtung Pizzaküche, „zu 80 Prozent hat Tezcan recht. Unterschreibe ich!“

Kadri Ecvet Tezcan ist der türkische Botschafter in Wien. Mit seinem Interview,
das er diese Woche der „Presse“ gegeben hat, hat er nicht nur für eine diplomatische Krise gesorgt,
 sondern auch ein Erdbeben innerhalb der türkischen Community ausgelöst. „Er hat recht“,
 lautet vielerorts der Tenor. Vor allem seiner Aussage, dass Türken „nicht wie ein Virus
 behandelt werden“ wollen, scheinen viele zuzustimmen.

„Okay“, sagt Herr Capkin, während er, mit Flaschen in der Hand,
 kurz in die Pizzaküche lugt, „er hat sich im Ton vergriffen.“ Aber die Ansicht des Botschafters,
 dass es Türken schwer haben, sich in die Gesellschaft zu integrieren, teilt Bayram Capkin.
Dabei ist er selbst ein gelungenes Integrationsbeispiel. In Österreich aufgewachsen,
 Betreiber des Imbiss- und Lebensmittelladens „Food Corner“, lupenreines Wienerisch,
die Tochter studiert, der Sohn ist in einer Handelsakademie. Und dann kommen die
Kunden zu ihm und sagen, dass sie FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache unterstützen,
aber er solle das nicht persönlich nehmen. „Was soll ich dann tun?“, fragt
Capkin. „Ihnen den Marillenkuchen umsonst anbieten? Schlagobers?“
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Ein par Zeilen aus den Kommentarbereich:
Gast: Don Quichote
14.11.2010 09:51
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6 0

Daß ein Türke ...
... lieber in Österreich als in Instanbul die Rettung ruft, kann ich voll und ganz verstehen.
 Darum sind sie ja hier und nicht mehr in Anatolien. Aus der Ausnutzung der Sozial- und Infrastrukturen
aber eine Zugehörigkeit zu Österreich abzuleiten, ist schon mehr als kühn.
 Es ist genau so unverfroren wie die das Gejammere über die mangelnde Akzeptanz.
Akzeptanz, werte Herrschaften aus Anatolien, muß man sich verdienen und erarbeiten!
Genau so, wie in der Türkei! Wer in erster Linie hierher kommt, um auf Kosten der Steuerzahler zu nehmen,
was er kriegen kann, darf sich nicht über mangelnde Akzeptanz wundern.
 Versucht doch einmal in der Türkei das zu bekommen, was ihr hier so unverfroren verlangt!
Dort wird man euch in die nächste geschlossene Anstalt einliefern!

draken
14.11.2010 09:24
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9 0

Jeder Türke, welcher...
...sich in Österreich nicht wohlfühlt wird von Niemanden behindert, das Land zu verlassen
und in seine geliebte Heimat zurückzukehren!
Wir weinen keinem eine Träne nach!

Gast: Bösmensch dauerzensiert
14.11.2010 09:22
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Türkische wehleidige Raunzer
Vielleicht kann mir ein Türke mal erklären, wieso sich Zuwanderer
ALLER anderen Länder integrieren können. Nur Türken raunzen ständig herum sie würden diskriminiert
werden oder sie hätten keine Rechte obwohl man GENAU DIESER Bevölkerungruppe
ständig die größten Zugeständnisse macht. Bsp: eigene Gebetsräume,
eigenes Essen, gratis Kurse auf Kosten der Steuerzahler, auf die andere Zuwanderer
 ironischerweise nicht angewiesen sind usw. Davon, dass es hauptsächlich Türken sind,
die am meisten dem Staat kosten, hingegen aber am wenigsten einbringen,
will ich erst gar nicht anfangen zu sprechen. Aber wenn es ihnen hier angeblich so schlecht geht,
wieso gehen sie dann nicht in ihre geliebte Türkei zurück,
wo es ihnen doch angeblich so viel besser geht?