Mittwoch, 8. Dezember 2010

Islam-Terrorismus: Islamischer Anschlag in Indien mit über 32 Verletzten und einen toten Mädchen


Mädchen bei Anschlag in Indien getötet

Auch Ausländer unter den Verletzten
Foto: ACTSOFTERROR,HTLB,APA(epa)

Bei einem Anschlag in der indischen Pilgerstadt Varanasi ist mindestens ein Mensch getötet worden. Wie die Polizei berichtete, starb ein Mädchen durch eine Explosion während eines hinduistischen Waschrituals am Ufer des Ganges. Dutzende weitere Menschen, darunter auch Ausländer, wurden durch den Anschlag verletzt, zu dem sich die islamistische Gruppierung der Indischen Mudschahedin bekannte.

Die Explosion, deren genaue Ursache zunächst unklar war, löste eine Massenpanik aus. Nicht bestätigten Fernsehberichten zufolge wurden zwei nicht explodierte Sprengkörper gefunden. Fernsehbilder zeigten einen blutüberströmten Ausländer, der im Krankenhaus behandelt wurde.

Der indische Premierminister Singh machte in einer ersten Reaktion die "unheilvollen Kräfte des Terrorismus" für den Anschlag verantwortlich. Die islamistische Gruppierung der Indischen Mujaheddin bekannte sich in einer an mehrere Medien verschickten E-Mail zu dem Attentat. Darin erklärte sie, der Anschlag sei die Reaktion auf ein kürzlich erfolgtes Urteil eines indischen Gerichts zu einem zwischen Hindus und Muslims
 umstrittenen Heiligtum in der hinduistischen Pilgerstadt Ayodhya.

In Ayodhya, das den Hindus als die Geburtsstadt ihres Gottkönigs Ram gilt, war am 6. Dezember 1992 eine Moschee durch Hindunationalisten zerstört worden, die auf dem Gelände einen Tempel errichten wollten. In der Folge kam es zu blutigen Auseinandersetzungen, bei denen landesweit rund 2.000 Menschen starben, vorwiegend Muslime. Ein Gericht urteilte nun, dass das umstrittene Gelände zwischen den Konfessionen geteilt werden soll.
Quelle:Südtirol-News




Es gibt auch zwei Italiener unter den 32 verletzten Personen