zu einen kleinen Ägypten wird.
Leitner: "Napolitano verlangt von Südtirol den Offenbarungseid"
Durnwalder zu Napolitano: „Man hat uns 1919 nicht gefragt“
Landeshauptmann Luis Durnwalder hat auf die Kritik von Staatspräsident Giorgio Napolitano reagiert und erneut betont, dass er nicht an den Einheitsfeierlichkeiten teilnehmen werde.
„Die deutschsprachige Gruppe hat nichts zum Feiern. 1919 hat man uns nicht gefragt, ob wir Teil des italienischen Staates sein wollten, daher werde ich nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen“, so Durnwalder.
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„Auch die deutschsprachigen Südtiroler sind Italiener“Am heutigen Freitag hat sich auch Staatspräsident Giorgio Napolitano in der Debatte um den Südtirol-Boykott der Südtiroler Landesregierung anlässlich der Feiern zur Einheit Italiens zu Wort gemeldet.
Er sei „überrascht und betrübt“, so Napolitano in einem Brief an Landeshauptmann Luis Durnwalder.

In einer Stellungnahme des Quirinals, dem Sitz des Staatspräsidenten, heißt es,
der Staatspräsident habe im Schreiben hervorgehoben, dass Durnwalder nicht
im Namen einer „vorgeblichen österreichischen Minderheit“ sprechen könne.
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Einheit Italien/Durnwalders Absage: Reaktionen im Trentino
Hunderte Reaktionen auf den Homepages der Tageszeitungen
Foto: stnews
Trient/Bozen – Die Absage von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder an die 150-Jahr-Feier der Einheit Italiens bewegt die Gemüter auch in unserer Nachbarprovinz Trentino. Auf der Homepage der Tageszeitung „L’Adige“ sind heute Samstag drei Berichte zum Thema zu lesen, im Schlepptau insgesamt mehr zweihundert Kommentare und Reaktionen von Lesern.
Auf der Homepage der Tageszeitung „Il Trentino“ zwei Berichte, ein von der Homepage der Tageszeitung „La Repubblica“ übernommener Bericht, ein Kommentar von Alberto Faustini, dem Direktor des „Trentino“, ein Audio-Bericht mit Landeshauptmann Luis Durnwalder und ein Video der „Repubblica.tv“, das ein Interview mit Senatorin Helga Thaler Außerhofer zeigt.
Interessant sind die mehrheitlich Durnwalder-freundlichen Reaktionen zu den Artikeln auf der Homepage des „L’Adige“.
Im Folgenden seien einige Äußerungen wiedergegeben: „Grande Durnwalder! Auch das Trentino hat keinen Grund zu feiern“
(Erich), „Durnwalder hat recht“
(Thomas aus Trient), „Auch uns Trentinern ging es unter Österreich besser“
(Thomas2 aus Trient), „Trentino hat einen Stand in Rom – warum? Wo ist der Patt? Ich schäme mich für Trentino“
(Alyna), „Uffa, so ein Scheiß dieser Urzì! Er klammert sich an die faschistischen Fetische um die Italianità zu unterstreichen.
Hat er nichts Besseres zu tun? So eine Schande“
(Ohibò).
„Wenn wir Trentiner unter Tirol oder Südtirol wären, unserem ganzes Volk würde es viel besser gehen als unter diesem verdammt schlecht regierten Italien“
(Franco aus Trient). „Es besteht kein Zweifel, dass es zwei Italien gibt, und wenn man besser hinschaut, drei … mir scheint, die Einheit besteht nur auf dem Papier“
(Livio). „Ausgezeichnet Durni!!! Diese Taliener werden es nie verstehen, dass wir Tiroler deutscher Sprache und Trentiner nichts zu tun haben und nichts zu tun haben wollen mit diesen Feiern.
Nicht einmal die Italiener hätten viel zu feiern, wenn man daran denkt, auf welche Weise sie das erreicht haben, das sie Einheit nennen“ (Rudi).
Und noch ein Kommentar von einem, der sich „Suganertaler“ nennt: „Aber ich frage mich: Warum feiern wir Trentiner? Sind wir nicht auch mit Gewalt annektiert worden im Jahr 1918 (also, offiziell 1920), genauso wie die Südtiroler? Und dann, die wahren Südtiroler sind doch immer wir gewesen … die Gegend von Bozen war Mitteltirol! Was soll dieser ganze Geschichtsrevisionismus? Wir haben nichts zu tun mit der Einheit Italiens und folglich haben wir nichts zu feiern. Bravo Durnwalder!“
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Schützenbund: „Südtirol sollte sich eher heute als morgen von Italien verabschieden“
Der Südtiroler Schützenbund weist die Aussage des italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano,
„dass auch die deutschsprachigen Südtiroler Italiener sind und dass sich die große Mehrheit
der deutschsprachigen Südtiroler auch so fühlt“, energisch zurück.
„Giorgio Napolitano weiß zu genau, dass Südtirol kulturell, geschichtlich und sprachlich mit Italien von Haus aus wenig gemeinsam hat. Der Pass ist notgedrungen wohl das Einzige, was viele Südtiroler mit den Bewohnern Altitaliens wirklich gemeinsam haben. Außerdem steht es wohl keinem Staatspräsidenten auf der Welt zu, Bürgern vorzuschreiben, welchem Volk sie sich angehörig zu fühlen haben“, schreibt der Schützenbund in einer Stellungnahme.
Das heutige Südtirol sei lediglich italienische Kriegsbeute. Im Land an Eisack, Etsch und Rienz habe man jahrzehntelang unter großen Opfern der italienischen Majorisierung, die von Italien mit wechselnder Intensität betrieben worden sei, standhalten können.
„Wenn man das Jubiläum Italiens nun hernimmt, um subtil jene Assimilierungspolitik fortzusetzen,
so begibt sich Napolitano in zweifelhafte Gesellschaft. Er bestätigt damit allerdings auch,
dass sich Südtirol eher heute als morgen von Italien verabschieden sollte“, so der Südtiroler Schützenbund abschließend.
(Quelle-Stol.it)
Nach Napolitano-Brief fordern Freiheitliche „eine klare Positionierung“
Der freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Pius Leitner ortet im Brief
von Staatspräsident Napolitano an Landeshauptmann Durnwalder die klare Botschaft,
von den Südtirolern den Offenbarungseid bezüglich nationaler Zugehörigkeit zu verlangen.
Dies sei der Zeitpunkt für eine klare und unzweideutige Positionierung, wie es mit Südtirol weitergehen soll.
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Schade, daß Francesco Cossiga nicht mehr lebt, der würde einigen in Rom Heute noch den faschistischen Kopf waschen,
er war der einzige ,ehrliche südtirolfreundliche Politiker,
auf dessen Hilfe man sich verlassen konnte, die anderen wollen nur am liebsten, daß die
zugewanderten Ausländer nur Italienisch lernen, damit es noch mehr "Italiener " gibt.
Was täte Italien ohne Südtirol?
Insolvenz anmelden?, und Silvio sich unter den Busen von Merkel (Rettungsschirm stellen ?)



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