Sonntag, 27. März 2011

Italien-Migranten-Lampedusa: Geld für zurückkehrende Flüchtlinge?


Lampedusa - Die Lage auf der Mittelmeerinsel Lampedusa ist unverändert.
Immer mehr Flüchtlinge aus den nordafrikanischen Ländern stranden auf der Insel,
die die vielen Ankömmlinge kaum mehr aufnehmen kann. Mittlerweile hat die Zahl der Flüchtlinge jene der
 Einwohner bereits übertroffen. Gestern hatten etwa 2.500 Tunesier wegen Verspätungen
 bei der Verteilung des Mittagessens protestiert,
 Trinkwasserknappheit und die schlechte hygienische Lage sorgen ebenso für Spannungen.

Anmerkung des Blog:Siehe Video-Repubblica.


In der Nacht auf heute haben weitere hundert Flüchtlinge den Hafen von Lampedusa erreicht. Obwohl der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, versucht man, die Lage auf Lampedusa unter Kontrolle zu bringen. Das Militärschiff San Marco brachte etwa 500 Migranten von der Insel nach Apulien, wo sie in einer Zeltstadt in der Provinz Tarent untergebracht werden sollen. Mit einem Tankschiff wurde außerdem Trinkwasser auf die Insel gebracht. Eininge der Flüchtlinge schlossen sich heute den von der Regierung beauftragten Reinigungskräften an, um Lampedusa vom Müll zu befreien,
 unter dem die Insel seit dem Notstand zu ersticken droht.

Bossi: "Zahlen? Ich gebe ihnen gar nichts"

Diskutiert wird indes die Möglichkeit einer gesteuerten Rückführung der Flüchtlinge,
die für ihre Bereitschaft, in ihr Ursprungsland zurück zu kehren, entschädigt werden sollen. Laut dem italienischen Außen- und Innenministerium würde es sich dabei um internationale Programme handeln, die von der EU kofinanziert würden. Eine solche Möglichkeit würde nur in Erwägung gezogen, wenn die Europäische Union die Finanzierung übernimmt.

Lega-Chef Umberto Bossi ist dieser Möglichkeit von vornherein abgeneigt. "Zahlen? Ich werde ihnen gar nichts geben, ich werde sie aufladen und zurückbringen. Wenn sie dann wieder kommen, bringen wir sie eben erneut nach Hause", so Bossi auf die Frage einiger Journalisten, was er von der Idee halte, für die Rückkehr von Flüchtlingen zu zahlen.

Drei Festnahmen im Fall der verschwundenen Flüchtlinge

Unterdessen hat die tunesische Polizei drei Personen festgenommen, die für das Verschwinden von drei Flüchtlingen auf dem Weg nach Italien verantwortlich gemacht werden. Sie werden beschuldigt, die Überfahrt von der tunesischen Küstenstadt Zarzis in Richtung Italien organisiert zu haben. Vor etwa einer Woche hatte das Schiff mit insgesamt 49 Personen an Bord abgelegt. Kurz vor der Ankunft in Italien hatte eine Havarie die Flüchtlinge gezwungen, das Schiff zu verlassen und schwimmend die italienische Küste zu erreichen. Drei Personen werden seitdem vermisst.
Quelle:Südtirol-News




Lampedusa/Maroni: Fast 15.000 illegale Einwanderer
Terroristen unter den Migranten – Große Aufmerksamkeit
Foto: ansa

Rom – „Bis jetzt sind 14.918 Personen ausgeschifft, fast alle sind illegal angekommen“, sagte Innenminister Roberto Maroni in einer Bilanz zur Einwanderungswelle aus Nordafrika. „Die Migranten können nicht für Flüchtlinge gehalten werden“, fügte er hinzu. Die Mehrheit der Einwanderer befinde sich in Auffanglagern.

Die Intensität der Ausschiffungen bereite Lampedusa Probleme.
Maroni gab bekannt, dass die Regierung beschlossen habe,
sich dessen durch „ausgleichende Maßnahmen für die Wirtschaft der Insel“ anzunehmen.
 Und er erklärte, es bestehe die Gefahr, dass sich
unter den Migranten Terroristen verbergen würden: „Die Aufmerksamkeit ist sehr groß, die Kontrollen sehr hoch.“
Quelle:Südtirol-News
Hotelier in Verona bietet Platz für 200 Flüchtlinge 
Während der Überfahrt eines Flüchtlingsbootes wurde ein Kind geboren
 es wird genannt Yeabsera,''die means''Gottes Geschenk,
Die Mutter ist eine äthiopische Frau von 26 Jahren, der Vater, in dem Video trägt ein rotes Sweatshirt, und Eritrea.

Mutter und Kind wurden von einem Hubschrauber der Marine übernommen
 Nach der ersten Behandlung war die Familie in das Allgemeine Krankenhaus von Palermo überführt.



Zitat:es wird genannt Yeabsera,''die means''Gottes Geschenk,oder eher besser gesagt
Geschenk einer Aufenthaltsgenehmigung im europäischen Sozialparadies.
Weitere Videos

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