„Auf keinen Fall“, so Roland Lang von der Süd-Tiroler Freiheit, „dürfen sich Einheimische und Antifaschisten von Demonstranten zu illegalen Handlungen verleiten lassen. Diese Menschen sind Straßenrowdys und vielfach bezahlte Schreier, die der Polizei bereits bekannt sind. Für Geld schreien sie beim Hockey, beim Fußball oder inszenieren Straßenschlachten bei politischen Krawallen.“
Roland Lang schreibt: „Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit verurteilt jede Form von politischem Extremismus und warnt daher auch ausdrücklich davor, dass Neonazis die Proteste der Bevölkerung gegen den Faschistenaufmarsch für ihre Zwecke missbrauchen. Aufrechte Tirol-Patrioten vertreten das Recht auf Selbstbestimmung und damit verbunden die Würde eines jeden Menschen. Nationalsozialismus und Faschismus aber sind menschenverachtende und minderheitenfeindliche Ideologien. Dieser Abschaum unserer Gesellschaft darf keinen Millimeter Fuß fassen.“
Lang meint: „Europa wird die Bilder sehen, die nach der Kundgebung in alle Welt gehen. Nicht nur faschistische Bauwerke und Relikte, sondern Anhänger des Duce und Ewiggestrige werden beim Marsch auf Bozen demonstrativ zeigen, dass der Faschismus in Italien unter Berlusconi seine Wiedergeburt feiert. Da besonders die Skinheads, die bei dieser Kundgebung mitmarschieren, für ihren Fanatismus und ihre Übergriffe gegenüber Ausländern bekannt sind, sollten Immigranten der Demonstration möglichst aus dem Weg gehen. Es ist natürlich Aufgabe der Polizei, diese Menschen ebenfalls zu schützen.“
„Es bleibt abzuwarten, ob die Polizeipräsenz bei einer neofaschistischen Kundgebung gleich stark sein wird wie bei einer antifaschistischen Kundgebung der Schützen. Die Geschehnisse beim Marsch gegen den Kapuzinerwastl mit den zahlreichen Auflagen der Quästur, die in einer ‚Nummerierung‘ der Teilnehmer bei der darauffolgenden Versammlung gipfelten, sind allen noch gut in Erinnerung“, erinnert Lang.
Quelle:Südtirol-News
Faschisten und Antifaschisten demonstrieren in Bozen - Bildergalerie
Großes Polizeiaufgebot verhindert Zwischenfälle
Bozen - In der Landeshauptstadt ging der "Marsch auf Bozen" heute bis zuletzt ohne Zwischenfälle über die Bühne - 1200 Demonstranten verteidigten die faschistischen Denkmäler, während etwa 400 Antifaschisten einen friedlichen Gegenangriff starteten. In ihrer Mitte sollte eine Absperrung jeden Kontakt zwischen den beiden Gruppen verhindern.
Zahlreiche Polizisten und Carabinieri hatten die heutige Veranstaltung der neo-faschistischen Gruppierung "CasaPound" in Bozen begleitet, zu gewalttätigen Zwischenfällen kam es allerdings nicht.
Die teilnehmenden Demonstranten reisten mit insgesamt 15 Bussen aus ganz Italien an und fanden sich gegen 16 Uhr am Siegesdenkmal ein. Mit Spruchbändern und einem Kleinlastwagen, der laute Musik spielte, wanderten die Demonstranten dann über die Cesare-Battisti-Straße zum Mazziniplatz und von dort zur Freiheitsstraße. Dort unternahmen einige Jugendliche, die sich als Anhänger der Süd-Tiroler Freiheit ausgaben, den Versuch, Kontakt mit den Demonstranten aufzunehmen. Die Polizei schritt ein und konnte so jegliche Auseinandersetzungen verhindern.
Die Organisatoren von "CasaPound" hatten um Erlaubnis gebeten, am Fuße des Siegesdenkmals Rosen niederzulegen. Die Behörden hatten dieser Anfrage nicht statt gegeben, sodass die Demonstranten die Rosen schließlich am Mazzini-Denkmal niederlegten.
Die Gegendemonstration der Antifaschisten und der Partisanenvereinigung ANPI, an der auch Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli teilnahm, startete - ebenfalls gegen 16.00 Uhr - auf dem Platz vor der Universität. "Die Demonstration von 'CasaPound' ist eine Schande für Bozen. Bozen ist stolz auf seinen sprachlichen und kulturellen Reichtum", so ANPI- Präsident Lionello Bertoldi. Die Denkmäler seien Erinnerungen an die Vergangenheit, die eine Warnung darstellen würden. Die Vergangenheit dürfe nicht mehr wiederholt werden, die Denkmäler müssten daher entmachtet werden.
Gianluca Iannone hat sein faschistisches Credo unter anderem auch als Ehrenwache
am Grab von Mussolini in Predappio am 25. April 2004 besonders unter Beweis gestellt.
Dass er an diesem Tag noch einen handgreiflichen Streit mit einigen Carabinieri
hatte und deshalb am 23. April 2009 von einem Gericht in Forlì zu 4
Jahren Gefängnis verurteilt wurde, zeigt seine Gewalttätigkeit auf.
Quelle:SÜD-TIROLER FREIHEIT

Was ist die Casa Pound?
Eine ausführliche Beschreibung auf den Blog-Hoch-Tirol
Anführer von Casa Pound marschiert durch die „Freiheitsstraße“ Faschistenmarsch in Bozen
Leichtflugzeug in Tricolore-Farben kreist über Bozen
Aufmarsch in Bozen - Erklärung aller Fraktionen im Landtag
Appell an die Bevölkerung, sich nicht provozieren zu lassen
Südtiroler Kritik an rechtem Aufmarsch für faschistische Relikte
[Die Landtagsfraktion "Süd-Tiroler Freiheit" sprach von einem "Schwarzen Tag des Neofaschismus",
der "in die Geschichte Tirols" eingehe. Es brauche wirklich keine "Arroganz",
um sich als Antifaschist und Demokrat über die faschistische Ideologie zu stellen,
da dazu ein Blick in die Geschichte der nazifaschistischen Diktaturen genüge.
Völlig neu sei der Gebrauch der deutschen Sprache bei Faschistenaufmärschen in Italien.
Die Südtiroler Schützen forderten erneut die Entfernung der Relikte.
Der Umstand, dass sich italienische Faschisten an "diese Denkmäler aus einer unseligen Zeit" klammerten, zeige,
wie wichtig deren Entfernung sei.]
Und genau so scheinheilig dreckig verhalten sich die Moderatoren von ÖR-TV-Sendern, die keine
Gelegenheit auslassen, die italienischen (Faschistischen ) Ortsnamen zu erwähnen.
Das sind die Linken Gehirnwixer, die sich den "Kampf gegen Rechts" auf die Fahne geschrieben, es gibt kein umoralischeres
Moderatorendreckspack, wie bei ARD & ZDF.Sie sind die medialen Handlanger im Ausland, für die Nazis in Italien
Faschisten-Aufmarsch in Bozen: Politische Konsequenzen aus diesem Tag der Schande ziehen
http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/2631/1/
Als Tag der Schande bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, den gestrigen Marsch italienischer Faschisten auf Bozen.
Erinnerungen aus dunkelsten Tagen Tiroler Geschichte sind in Bozen gestern wieder zum Leben erweckt worden und haben der Bevölkerung gezeigt, welche Zukunft Süd-Tirol bei Italien erwartet. Wenn Italien zulässt, dass Faschisten aus ganz Italien unbehelligt nach Bozen kommen können, um hier die Relikte des Faschismus zu verherrlichen und um unter Beweis zu stellen, dass Süd-Tirol angeblich Italien sei, so kann jeder aufrecht gesinnte Demokrat sich nur mit Abscheu von einem solchen Staat abwenden.
Es vergeht inzwischen kaum mehr ein Tag, an dem Italien den Süd-Tirolern nicht selbst vor Augen führt, dass es unserem Land in jeder Hinsicht ohne Italien besser gehen würde.
Der gestrige schwarze Samstag hat aber auch sehr deutlich gezeigt, in welche Gesellschaft man sich begibt, wenn man in Süd-Tirol für den Erhalt faschistischer Relikte und für den Verbleib bei Italien eintritt.
Es ist daher an der Zeit, dass die Politik endlich Verantwortung übernimmt und aus dem gestrigen Tag die politischen Konsequenzen zieht.
Ein wirklich friedliches Zusammenleben wird es in Süd-Tirol nämlich erst dann geben, wenn auch das letze faschistische Relikt entfernt wurde und die Bevölkerung durch die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes, selbst über die Zukunft des eigenen Landes entschieden hat.
L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT






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