Mittwoch, 2. Juli 2008

Anschlag in Israel


Tote und Verletzte bei Anschlag in IsraelBei einer wilden Amokfahrt mit einem Bulldozer hat ein palästinensischer Attentäter am Mittwoch in Jerusalem mindestens drei Israelis getötet.
Etwa 40 weitere Menschen wurden nach Krankenhausangaben verletzt, als der Fahrer mit der Schaufel des Baufahrzeugs auf der zentralen Jaffa-Straße mehrere Autos demolierte und einen Autobus auf die Seite warf. Ein Polizist gab den Angaben aus unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse auf den Fahrer ab und tötete ihn. Nach Polizeiangaben stammte der Attentäter aus dem arabischen Ost-Jerusalem und war als Krimineller bekannt.
Augenzeugen berichteten von Bildern wie aus einem Albtraum. Der Fahrer, ein junger Mann, habe mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck mehrere Fahrzeuge gerammt, darunter zwei Autobusse, und sie teilweise mit sich geschleift.
Eine Frau sei in ihrem Auto von der Schaufel des Bulldozers zu Tode gedrückt worden. Mehrere demolierte Autos lagen am Straßenrand. Hubschrauber kreisten über dem Ort des Anschlags.
Am Morgen hatte Israel die Grenzübergänge in den Gazastreifen für Waren wieder freigegeben.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hatte die Wiedereröffnung zwei Wochen nach Vereinbarung einer Waffenruhe mit den militanten Palästinensergruppen angeordnet.
Terroranschläge in Israel in den vergangenen Jahren
Der jüngste Anschlag in Jerusalem setzt die Reihe verheerender Attentate in Israel fort. Die folgenreichsten Anschläge vergangener Jahre:

6. März 2008: Bei einem Anschlag auf eine Rabbinerschule in Jerusalem reißt ein als orthodoxer Jude verkleideter Selbstmordattentäter acht Israelis mit in den Tod. Dutzende Schüler werden verletzt. Der Palästinenser feuert zehn Minuten um sich, bevor er erschossen wird. Die im Gaza-Streifen herrschende Hamas bekennt sich zu dem Anschlag.

4. Februar 2008: Bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt Dimona sterben drei Menschen, darunter die beiden palästinensischen Attentäter. Die Tat ereignet sich etwa zehn Kilometer von dem hochgesicherten Atomreaktor Dimona entfernt. Zu dem Anschlag bekennen sich mehrere Organisationen, darunter auch die zur Fatah-Organisation von Präsident Mahmoud Abbas gehörenden Al-Aksa-Märtyrerbrigaden.

29. Jänner 2007: In einer Bäckerei in Eilat am Roten Meer explodiert eine Rucksackbombe. Dabei werden der 21-jährige Attentäter und drei Israelis getötet. Dutzende werden durch Splitter verletzt. Die Extremistengruppe Islamischer Jihad rechtfertigt die Bluttat als Reaktion auf Israels Boykott der demokratisch gewählten Hamas-Regierung.

17. April 2006: Vor einem Schnellimbiss in Tel Aviv zündet ein Jihad-Selbstmörder seinen Sprengstoffgurt. Mit ihm sterben zehn Passanten, 65 werden verletzt. Die seit März (nach ihrem Wahlsieg vom Jänner) regierende Hamas spricht von „Selbstverteidigung“.

5. Dezember 2005: Ein Terrorist sprengt sich vor einem Einkaufszentrum in der nordisraelischen Stadt Netanya in die Luft. Mit dem 21-Jährigen sterben fünf Israelis. Etwa 50 andere Passanten werden verletzt. Zu der Tat bekennen sich die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad.

26. Oktober 2005: Ein 20 Jahre alter Jihad-Kämpfer sprengt sich auf einem belebten Markt in der Stadt Hadera in die Luft. Mit ihm sterben sechs Passanten. Von der Wucht der Explosion werden etwa 30 Personen verletzt, mehrere Geschäfte zerstört. Der Jihad hatte die Aktion als Rache für die Tötung eines ihrer Kommandanten angekündigt.

12. Juli 2005: Vor einem Einkaufszentrum in Netanya sprengt sich ein 18-jähriger Jihad-Attentäter in die Luft. Mit ihm sterben vier Frauen, darunter zwei 16-Jährige. 90 Passanten werden verletzt.

25. Februar 2005: Ein 21 Jahre alter Selbstmordattentäter sprengt sich vor einem Nachtclub in Tel Aviv in die Luft und reißt fünf Menschen mit in den Tod. 50 werden verletzt. Die USA sind sicher, dass der Anschlag vom Islamischen Jihad von syrischem Territorium aus geplant worden ist. Quelle: (Stol.it)

Eindrücke aus London und Rotterdam


Heinz-Buschkowsky Eindrücke die er aus Rotterdam und London gesehen hat:Wie kann Berlin verhindern, dass in Problembezirken Parallelgesellschaften entstehen? Was Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky empfiehlt.
Zitatauszug aus der Tagesspiegel:

Eindeutig Rotterdam, in London beginnt man erst jetzt in einzelnen Stadtteilen gegenzusteuern. Aber es gibt auch Stadtteile wie Whitechapel im Osten von London, da fühlt man sich wie in Kabul. Die Mainstream-Kleidung der Frauen ist die Ganzkörperverhüllung. Oder Brixton, da sehen sie nur Schwarze auf der Straße. Es wird offen gedealt. Das sind gekippte und wohl auch aufgegebene Gebiete. Im U-Bahnhof von Whitechapel hängen die Kabel von der Decke, da ist keine Fliese an der Wand, nur jede dritte Lampe geht. Eine beklemmende Atmosphäre. Auch die im Stadtbild deutlich erkennbaren Sozialbauten bieten einen furchtbaren Anblick. 2007 gab es in London 32 jugendliche Mörder zwischen 10 und 17 Jahren!

Wie reagieren die Briten?

Die Behörden haben in den Bezirken, die noch nicht gekippt sind, vor zwei Jahren begonnen einzugreifen. Der Einzelne weicht aus. Kaum ein bürgerlicher Engländer schickt sein Kind auf staatliche Schulen. Die sind für die Unterschicht da. Die anderen schicken ihre Kinder auf Privatschulen, ab 1000 Pfund monatlich. Ansonsten lebt man nebeneinander her.
Warum ist das schlimm? Solange Geld dafür da ist und sich die Gruppen vertragen?

Die kulturelle Identität geht verloren. Es entsteht ein Sammelsurium, in dem sich die Leute nicht mehr mit einem Staatswesen und seinen Grundwerten identifizieren. Auch nicht mehr mit dem Sozialraum, in dem sie leben, sondern nur noch mit den Regeln und Riten der eigenen Gruppe. Es entstehen eben Parallelwelten, der eigentlich erforderliche Grundkonsens an kulturellen Werten wie etwa Gleichheit von Mann und Frau, Ächtung von Gewalt, Trennung von Staat und Kirche wird aufgegeben.

Sehen die Briten das nicht so?

Doch, sie sind aufgewacht. Man kümmert sich zum Beispiel um Problemschulen anstatt sie einfach zu schließen. Jetzt hat jede Schule ihren eigenen Polizisten. Kommt ein Kind nicht zur Schule oder gibt es sonst ein Problem, ruft der Rektor seinen Polizisten an und der schaut bei der Familie nach dem Rechten. Einfach nur so, ohne Oberschulrätin, ohne Schulamt, ohne Schriftverkehr, aber mit Nachdruck. Dass die Schule direkt mit der Polizei kommuniziert und Aufträge erteilt, wäre bei uns unmöglich. Das Selbstverständnis der Polizei in London und Rotterdam ist anders als bei uns. Sie ist Teil der Sozialordnung und fühlt sich auch für das Klima im Wohngebiet verantwortlich.

Würden Sie sich das auch hier wünschen?

Ja. Ich kriege viele Hinweise, mit denen sich Neuköllner beschweren: In meinem Haus ist ein Bordell. Es wird gedealt. Die ganze Nacht ist Lärm. Die Polizei sagt: Wenden Sie sich ans Bezirksamt. Wir können erst etwas machen, wenn eine strafbare Handlung vorliegt. Die Philosophie des Polizeiauftrages müsste eine andere werden.

Was machen die Londoner und die Rotterdamer außerdem anders, um den sozialen Raum für alle zurückzugewinnen?

Die Verwaltungen arbeiten ganz anders zusammen als hier. Die Vernetzung ist immer praxis- und handlungsorientiert. In London-Hammersmith treffen sich alle sechs Wochen Vertreter vom Jugendamt, Schulamt, Polizei, Wohnungsbaugesellschaften, Verkehrsbetrieben und sprechen über alle problematischen Familien und die jüngsten Vorkommnisse. Bei uns weiß einer nichts vom andern.

Ist nicht auch der Datenschutz ein Grund?

Natürlich. Echte Vernetzung bedeutet Datenfluss. Bei uns ist der Datenschutz Täterschutz. Die für Neukölln zuständige Jugendrichterin Kirsten Heisig kann einem jugendlichen Straftäter zwar eine Schulweisung auferlegen – aber sie kann sie nicht kontrollieren, Denn sie darf nicht wissen, auf welche Schule der Täter geht. Das ist doch pervers!
Hat in Berlin nicht das Quartiersmanagement die Aufgabe, Ämter, Menschen in den Kiezen, Polizei zu vernetzen?

Ja, aber bisher nur mit dem Gutmenschen-Ansatz der Stadtteilfeste, einer kleinen Ausstellung und sicher im Einzelfall vielen guten und hilfreichen Projekten. Hier wirken engagierte Menschen – aber es fehlt ihnen an Werkzeugen zur Intervention, um zur Not auch aktiv repressiv auf Störer einzuwirken. Es fehlt hierfür die gemeinsame Philosophie.

Welche Philosophie?

In Rotterdam heißt das, wir nehmen Probleme ernst, wir schauen hin und kümmern uns. Rotterdam gehört jedem Rotterdamer, in jeder Straße und zu jeder Tageszeit. Davon sind wir hier meilenweit entfernt. Viele denken doch, die Unterschicht muss sich ja irgendwo konzentrieren. Solange das weit weg ist von meinem Wohnort, ist das okay.

Fühlen Sie sich alleine gelassen?

Na, ganz allein nicht, aber den politischen Mainstream verkörpere ich auch gerade nicht. Doch die Mauer des Totschweigens bröckelt immer dann, wenn man selbst betroffen ist. Wenn wir weiter nur zuschauen, werden wir in 10 bis 15 Jahren in Neukölln-Nord von Whitechapel nicht mehr weit entfernt sein. 75 Prozent der Kinder unter 15 Jahren leben hier bereits heute von Sozialleistungen. Wir haben Schulen, wo 95 Prozent der Eltern arbeitslos sind. In der Welt dieser Kinder kommt ein geregeltes Erwerbsleben nicht vor.
Berlin hat 14,1 Prozent Arbeitslose.
In London haben sie Vollbeschäftigung und trotzdem völlig verwahrloste Stadtteile. Das Argument: Gib jedem einen Job und alle sozialen Probleme sind gelöst, ist damit widerlegt.

Woran liegt es dann?

Es gibt nun einmal Menschen, die sich wunderbar in unserem Sozialsystem eingerichtet und es als alleinige Lebensgrundlage adaptiert haben Außerdem gibt es auch noch andere Möglichkeiten, zu Geld zu gelangen, als sich den Tag mit Arbeit zu versauen. In den Niederlanden sind die Sozialleistungen bei 2100 Euro gedeckelt. Bei uns gilt: je mehr Köpfe in einer Bedarfsgemeinschaft, desto höher ist das Einkommen. Bei Kinderreichtum summiert sich das durchaus in beträchtliche Höhen.

Was folgt daraus?

Zuallererst: Dass wir mit stärkerem Nachdruck die Erwerbstätigkeit einfordern müssen. Zum Beispiel durch Speed meetings für Jugendliche wie in Rotterdam.

Was ist das?

Alle zwei Monate werden 200 arbeitslose Jugendliche eingeladen und mit zehn bis fünfzehn Arbeitgebern konfrontiert. Die sitzen da aufgereiht wie auf einer Perlenkette, und die jungen Leute haben jeweils drei Minuten Zeit, um mit dem Arbeitgeber zu reden. Der sagt vielleicht: Ich brauche vier Transportarbeiter. Der nächste sagt: Ich biete einen Ausbildungsplatz für Friseure. Willst Du das, dann komm mit. Ich werde daran arbeiten, das im Jobcenter Neukölln auszuprobieren.

Hätten Sie denn in Neukölln Jobangebote in dieser Dimension, und sei es für Transportarbeiter?

Wir haben freie Ausbildungsplätze, und selbst in Neukölln können wir die Arbeitskräftenachfrage der Firmen nicht befriedigen.
Und was macht man mit denen, die immer sagen: Kein Interesse, keine Lust?
In Rotterdam sagen sie: Wer bei uns nicht mitmacht, im sozialen Verhalten wie bei der Jobsuche, dem gehen wir ans Portemonnaie. Die kürzen Transferleistungen, wenn es sein muss, bis auf Null.

Wie oft kommt das vor?

Angeblich sehr selten. Die Drohkulisse wirkt. Dazu gehört natürlich die Erfahrung: Es wird tatsächlich gemacht. Als man in einem Problemviertel zwei Familien umgesiedelt hatte, änderten acht weitere schlagartig ihr Verhalten. Das Hauptaugenmerk in London wie in Rotterdam liegt auf dem regelmäßigen Schulbesuch der Kinder. Mangelhafter Schulbesuch ist der Anfang allen Übels. Wie kommt es denn, dass die Friseurmeisterin oder der Bäckermeister Stellen nicht besetzen können? Weil die, die kommen, das Basiswissen für eine Ausbildung nicht mitbringen. Aber davon abgesehen, es gibt auch andere Jobs, die man annehmen kann.

Auch hier bei uns?

Fahren Sie raus zum Flughafen Schönefeld. In der Airport Welt hängen an einer Wand um die hundert Jobangebote, von der Reinemachfrau bis zum Diplomingenieur. Da dürfte nicht eine Karte hängen - denn in Neukölln haben wir die höchste Arbeitslosigkeit Berlins und manifeste 80 000 Kunden im Jobcenter. Also: So groß kann der Existenzdruck bei uns nicht sein.
Also: mehr Möglichkeiten für die Behörden, Druck auszuüben und zu drohen…
Ja, aber die Drohkulisse ist es natürlich nicht allein. Dazu gehören auch Angebote wie ein Elternkompetenz-Zentrum in den Schulen. In Rotterdam gibt es das.. Jeden Tag von acht bis 15 Uhr geöffnet, mit Kursen für arbeitslose Eltern. Sozialarbeiter an jeder Schule. 30 Prozent der Lehrer haben Migrationshintergrund - die müssen sich im Gespräch mit den Eltern nichts von Schülern übersetzen lassen. In Rotterdam geben sie die Zeugnisse nur an die Eltern aus. Das zwingt Schule und Eltern dazu, zweimal im Jahr miteinander zu reden. Drohkulisse heißt nicht, Menschen auf der Straße verhungern zu lassen. Ich glaube nur: Eine Gesellschaft muss so viel Selbstbewusstsein haben, dass sie regelkonformes Verhalten im Interesse aller durchsetzt. Die Formel von Rotterdam – „Keine Prävention ohne Repression“ – die hat was. So eine Formel gab es bei uns auch: „Keine Leistung ohne Gegenleistung“ Die stammte übrigens von Barbara John…
...der ersten Berliner Ausländerbeauftragten.
Aber diese Formel gilt nicht mehr.

Jeder hat das Recht, in Ruhe und Frieden zu leben, und der Staat muss intervenieren, wenn eine Minderheit der Allgemeinheit dieses Recht streitig macht. Allerdings dürfen der Disziplinierung von Minderheiten nicht die Bürgerrechte der Mehrheit geopfert werden. Das ist die Kunst. 85 % dürfen nicht unter 15 % leiden müssen. Was meinen Sie, was wir uns hier über das Jobcenter Neukölln anhören mussten, als dort nur durchgesetzt wurde, was das Gesetz eigentlich vorschreibt… Drangsalierung arbeitsloser Jugendlicher und ähnliches. Weil wir junge Menschen, die Hartz IV beantragen, sofort mit einem Pflichtenheft versehen. Das finden viele unkomfortabel.

Wenn Sie von Repression sprechen: Wollen Sie auch eine Zuzugsbeschränkung wie in Rotterdam?

Theoretisch ja, aber ich halte sie mit unserer Rechtsordnung nicht für vereinbar. Freizügigkeit für alle Menschen ist ein hohes Gut - die würde ich selbst als letztes Mittel ungern opfern wollen. In Rotterdam haben sie das allerdings gemacht.
Für einen begrenzten Zeitraum, etwa vier Jahre. Eine Zuzugsbeschränkung soll bewirken, dass in ein sozial schwaches Gebiet nicht noch mehr sozial Schwache ziehen, sondern Leute mit Arbeit.
Dann müssen Sie aber das Wohnen gleichzeitig attraktiv machen.
Als wir versucht haben, die Beschränkungen im sozialen Wohnungsbau in Neukölln abzuschaffen, um besser verdienende Mieter anzulocken, haben wir auf den Kopf gekriegt. Die Bereitschaft, auch unkonventionell für eine bessere soziale Durchmischung zu sorgen, war nicht vorhanden. Dabei ist die Situation, in der man handeln muss, längst da: Wir haben 50 Prozent migrantische Bevölkerung in Neukölln-Nord. 80 bis 95 Prozent der Schüler kommen aus Migrantenfamilien. Da sagen manche: Was stören uns die Parallelwelten, wenn sie nur unter sich bleiben? Aber ist es erstrebenswert, dass mir Arbeitsmigranten der ersten Generation sagen: „Ich habe 20 Jahre in der Sonnenallee gewohnt. Ich würde hier nicht mehr hinziehen.“

Was also wollen Sie von Rotterdam nach Neukölln bringen?

Man kann nicht alles, was man sieht, eins zu eins übertragen, schon gar nicht die Art von Behördenvernetzung, wie man sie im Rotterdamer TIP hat, dem Transfer-Informations-Punkt, wo alle Informationen zusammenfließen und für alle Institutionen einsehbar sind. Man könnte aber durchaus etwas Ähnliches bei uns im Quartiersmanagement versuchen…

Quartiersmanagement ohne Datenschutz.

Nicht gleich so heftig. Eher verbindliches Quartiersmanagement. Dort könnte man schon entscheiden über die Notwendigkeit des Einschreitens von Behörden, etwa dass das Jugendamt nächste Woche dreimal zur Familie X geht. Das wäre einen Versuch wert. Nur nicht bloß über zwei, drei Jahre. Rotterdam hat fünf Jahre gebraucht! Wir haben gesehen, wohin es führt, wenn man nichts tut. Das sind die aufgegebenen Teile von London. Und wir haben gesehen, wie weit man in Bürgerrechte eingreifen muss, wenn man ein Stadtviertel zurückholen will. Das ist Rotterdam. Beides halte ich nicht für erstrebenswert. Doch wegschauen ist der gefährlichste Weg.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.07.2008)
Meldungen aus GB & NL
Großbritannien: Muslime beschweren sich über "unreine" Sprengstoff- und Rauschgift-Spürhunde-Quelle: (The Argus 26. Juni 2008)
Großbritannien: 35.000 Pfund Zuschüsse für Terror-Unterstützer(Quelle: Sun 9. Juni 2008).
Großbritannien: Illegaler Immigrant mißbraucht drei Jahre lang ein kleines Mädchen - und wird zur Belohnung nicht abgeschoben
(Quelle: The Sun 7. Juni 2008).
Niederlande: Polizei lehnt kostenlose Bibeln ab - und kauft den Koran...(Quelle: Idea 5. Juni 2008).
Niederlande: Ansterdam verbietet Angestellten der Verkehrsbetriebe Weihnachtsfest 2008
Bristol: Wohnblocks für Moslems - mit wegweisenden Toiletten... (Quelle: Bristol Evening Post 3. Juni 2008).
Großbritannien: Polizei verhindert, dass Christen in Birmingham für ihren Glauben werben(Quelle: Telegraph 2. Juni 2008)
Großbritannien: Moslem-Apotheker diskriminiert britisches Paar(Quelle: Manchester Evening News Mai 2008).
Großbritannien: Mit Rücksicht auf die religiösen Gefühle moslemischer Straftäter wird der Hund eines Gefängniswärters abgezogen(Quelle: New Kerale Mai 2008).
Großbritannien: Pakistanischer Arzt missbraucht Patienten für seine perversen Fantasien(Quelle: Daily Mail Mai 2008).
Schon wieder ein Moslem-Hassverbrechen gegen einen christlichen Priester in Großbritannien
(Quelle: East London Advertiser Mai 2008).
7 bis 12 Jahre alte Kinder in Großbritannien von Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis als Sexsklaven mißbraucht(Quelle: Daily Mail ).
Niederlande: Moslems fordern Schluss mit kurzen Hosen im Sommer (Quelle: Telegraaf 17. Mai 2008 )
London: Britischer Imam rechtfertigt die Vergewaltigung "ungläubiger" Frauen(Quelle: Fox News April 2008).

Dienstag, 1. Juli 2008

Akte-Islam und PI-Nachrichten-Juli (1)

Dänemark: Kirche zahlt Schutzgeld, um sich vor dem Terror gegenüber Kirchgängern zu schützen
Die muslimischen Mitbürger von Gellerup tyrannisieren die Ureinwohner Grönlands im Umfeld von Arhus (wie auch in Grönland) seit Sommer 2007 so sehr, dass diese sich nicht mehr aus ihren Häusern wagen. Muslime sehen die Kalaallit als Menschen zweiter Klasse an, die keine Rechte haben. In Gellerup können Kalaallit - aus Angst vor dem Terror ihrer Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis - ohne große Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr vor die Hautür gehen, sie können ihre Feiertage nicht feiern und sie können nicht mehr gemeinsam Fußball spielen. Muslime zeigen sich ihnen gegenüber weniger multi-kulturell, sondern vielmehr unverhohlen rassistisch - und greifen sie an. (hier die offizielle Seite)

Schweden: Muss man im Sportstudio Ausnahmen für Muslimas machen?
In der schwedischen Stadt Malmö muss sich der Ombudsmann für Diskriminierung in diesen Tagen mit einer heiklen Frage befassen. Da gibt es Sportstudios, die aus Sicherheitsgründen alle Kopfbedeckungen verboten haben. Es dürfen weder Baseball-Kappen noch Kopftücher getragen werden. Das hat bislang jeder Besucher eingesehen - und sich daran gehalten. Ein wirklich großes Problem gibt es nur mit einer muslimischen Kundin. Die fordert nun 50.000 schwedische Kronen (ca. 5300 Euro) Schmerzensgeld, weil sie mit ihrem Kopftuch nicht in das Sportstudio durfte. Sie fand das diskriminierend, die Sicherheitsgründe interessierten sie nicht. Vorsorglich hat der Sportverein schon einmal die Richtlinien geändert - und Ausnahmen für muslimische Damen gemacht, aber die Mitbürgerin will trotzdem Bargeld wegen angeblich verletzter religiöser Gefühle sehen (Quelle: DN.se 29. Juni 2008).

Die Schöne und das Biest
Das Super-Model Ruslana Korschunova wurde in Kasachstan geboren und ist 20 Jahre alt. Nun stürzte die Frau in Manhattan aus dem neunten Stock eines Appartementhauses. Sie ist tot. Die Polizei hält Selbstmord für wahrscheinlich. Der Frau war eine große Karriere vorausgesagt worden. Natürlich berichtet der Spiegel groß über den tragischen Fall. Zeitgleich ist in der belgischen Stadt Liege (Lüttich) allerdings auch die 20 Jahre alte marokkanisch-stämmige Nora aus dem Fenster gefallen und ums Leben gekommen. Sie sollte in wenigen Tagen zwangsweise nach Marokko gebracht und dort von ihrem Vater gegen ihren Willen verheiratet werden. Die Tickets waren schon gebucht. Die Polizei vermutet, dass das Mädchen bei einem Fluchtversuch ums Leben kam (Quelle: HBVL.be 28. Juni 2008 und RTL France - mit Bildern der Toten).

Darüber berichten deutsche Medien nicht. Die 20 Jahre alte Muslima Nora, die einen nicht-marokkanischen Freund in Liege hatte und sich in Belgien integrierte, hat offenkundig bei deutschen Medien - anders als ein "Super-Model" - einfach keine Lobby. Selbst schuld? - Warum will sie auch vor der multikulturellen Zwangsheirat fliehen - ist das etwa die Auffassung in immer mehr deutschen Redaktionsstuben? Oder schreibt man einfach nur noch das ab, was Mainstream ist und gerade so an politisch korrekten "Informationen" über den Nachrichten-Ticker läuft...? Deutsche "Qualitätsjournalisten" sagen ganz offen in einem 1,28 Minuten langen Film, dass Sie, liebe Leser, um Himmels willen nicht alles wissen sollen - schauen Sie sich den kurzen und aufschlussreichen Beitrag einmal Hier an !!!!

Großbritannien: Muslime beschweren sich über "unreine" Sprengstoff- und Rauschgift-Spürhunde

Schweiz: Multikulturelle Klitoris-Beschneidung im Zürcher Oberland
Ein afrikanischer Wanderarzt hat im Zürcher Oberland auf einem Küchentisch einem zwei Jahre alten Mädchen mit großer Sachkunde die Klitoris herausgeschnitten. Für diese grausame Genitalverstümmelung wurden die beiden aus Somalia stammenden Eltern nun zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewöhrung verurteilt (Quelle: 20Minuten.ch 26. Juni 2008). Die Eltern hatten den islamischen Genitalverstümmeler in ihre Wohnung bestellt. Der Genitalverstümmler wurde mit 250 Schweizer Franken entlohnt.


Lissabonvertrag wir nicht unterzeichnet: Der von den irischen Wahlberechtigten zurückgewiesene EU-Vertrag mit Verfassungsstatus, der von deutschen Abgeordneten ohne Rücksicht auf das Wahlvolk ratifiziert wurde, wird von Bundespräsident Köhler noch nicht unterzeichnet. Grund sind noch ausstehende Gerichtsentscheidungen über mehrere Klagen gegen den Vertrag.
Gestern Abend lud der Alte Orden vom St. Georg in Zusammenarbeit mit dem Wiener Akademikerbund zu einem Ordensabend zum Thema “Islam” ein. Eigentlich hätte bei dem Anlass der apostolische Nuntius in Österreich Dr. Edmond Farhad eine islamkritische Rede halten wollen, doch der Nuntius hat im allerletzten Moment kurzfristig abgesagt. Nicht wie im Fall von Christine Schirrmacher auf muslimischen, sondern auf innerkirchlichen Druck hin: Zu groß waren auf einmal die eigenen Ängste.

Um den gedemütigten, unterdrückten, misshandelten, zwangsverheirateten oder von Ehrenmord bedrohten Frauen und Mädchen speziell aus den türkisch-islamischen Gemeinschaften besser helfen zu können, hat die mutige türkischstämmige Menschenrechtlerin Serap Çileli (PI-Beiträge zu Serap Çileli hier) jetzt einen Verein gegründet, auf den sie uns hinzuweisen bat. Denn sie ist - im Gegensatz zu den linksgrünen Multikulti-Verfechtern - nicht der Ansicht, dass es sich nur um Einzelfälle handelt und man über die Leichen und das menschliche Leid tolerant hinwegschweigen sollte.
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41 Meter hohe Minarette in München
Zitat im Kommentarbereich:Das kann nicht war sein was wir uns als Deutsche alles bieten lassen müssen. Seit wann sind wir ein muslimisches Land. Alle reden immer von Immigration, aber sowas bewirkt ja das Gegenteil. Man könnte dann ja auch mal versuchen in der der Türkei zum Beispiel eine so große katholische Kirche zu bauen. Ich glaube die würde keine 2 Tage dort stehen. 41 Meter hohe Minarette! Ich glaub`s nicht, das verschandelt das Stadtbild auf einmal nicht mehr, aber bei jedem höheren Haus hört man sonst den Bürgermeister rumheulen.Gute Nacht Deutschland..........
Anmerkung: Deutschand wird in 10 Jahren von Flensburg bis Reichenhall richtig Orientalisch sein.München=Kleinistanbul :Offen bleibt noch die Frage, nach welchen "Erroberer " die Sendlinger Moschee benannt wird.

Montag, 30. Juni 2008

"Politisch-Korrekter" Feldzug gegen PI

Einen Großangriff starten jetzt die politisch-Korrekten Medien gegen PI
Readers Edition:Was ist politisch inkorrekt? (III) - Alles hat seine Grenzen!

Donaukurier.de :PI-Die Erste Info-Seite der REPA's

Danke für die Werbung, für PI.Wir glauben kaum ,daß es viele Leute davon abhalten wird, weiterhin sich bei PI zu Informieren!!

Als Islamkritiker, steht man heute nicht mehr auf der sicheren Seite des Lebens!Zitat des Autors auf Jesus-CH

Wie ist das in einem zivilisierten Land möglich?Viele Türken, die unsere Adresse veröffentlicht und weitergegeben hatten, haben sich inzwischen bei uns entschuldigt. Eine Türkin meinte gestern am Telefon, es täte ihr leid, dass sie die Adresse verbreitet habe. Aber die grossen türkischen Verbände schweigen. Dabei wären sie es, die die Urheber am besten erreichen könnten.
Ein öffentlicher Aufruf wäre sehr einfach für sie. Werden Türken von Neonazis angegriffen - was ich auch nicht gut finde -, dann gelangen diese Verbände sehr schnell an die Öffentlichkeit. Werden aber Deutsche von Türken gejagt, dann geschieht nichts.
Laut Bundesinnenministerium ist jeder vierte junge Moslem in Deutschland zur Gewalt an Andersgläubigen bereit ist. Man hat gesehen, wie schnell sich die Sache mit dem Video ausgebreitet hat.

PS:Wir werden weitere Meldungen noch Aktualisieren.

In der EU gibts Streit


Sarkozy neuer EU-Ratschef - Ungleiches Tandem mit Merkel
Gusenbauer nach Krisentreffen: Referendum bei nächstem EU-Vertrag
Gusenbauer nach Krisentreffen: Referendum bei nächstem EU-VertragDer österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer will im Falle eines neuen EU-Vertrages die Bevölkerung über das Vertragswerk abstimmen lassen. Gleichzeitig hoffe er, dass der zurzeit noch nicht endgültig beschlossene EU-Reformvertrag von Lissabon möglichst bald von allen EU-Staaten ratifiziert werde, sagte Gusenbauer nach einem „Krisengipfel“ mit dem konservativen Koalitionspartner ÖVP am Sonntag in Wien.
„Alle, die den Vertrag noch nicht ratifiziert haben, sollten Österreichs Beispiel folgen und das tun, damit wir das Kapitel abhaken können.“ Im Falle neuer EU- Verträge werde man aber ein Referendum abhalten. „Das kann nicht die Politik allein entscheiden, da muss die Bevölkerung dazu genommen werden“, betonte der Kanzler. Der „Krisengipfel“ der rot-schwarzen Koalition über die neue EU- Linie im Wiener Kanzleramt war zuvor ohne konkretes Ergebnis zuende gegangen. Die konservative Volkspartei ÖVP hat Gusenbauer vorgeworfen, durch die Entscheidung zugunsten von Referenden die gemeinsame Grundlage der großen Koalition verlassen zu haben. Bisher haben sowohl die ÖVP als auch die Sozialdemokraten Volksabstimmungen über EU-Verträge strikt abgelehnt.
Zitatauszug:Einen Konflikt zwischen europäischem Rechtsstaat und Islam sieht Elshahed, der auch an der Al-Azhar-Universität in Kairo lehrt, nicht: "Die Gesetze jeder Gesellschaft sind zu achten. Die einzige Einschränkung wären Gesetze, die Muslime zu etwas zwingen, was gegen ihre Religion ist. Das ist in keinem einzigen europäischen Land der Fall." Auch sei das islamische Recht dynamisch und passe sich der jeweiligen gesellschaftlichen Situation an. "Kein Muslim ist gefordert, sein Recht einer Mehrheit aufzuzwingen." Wohl fordern aber einige Muslime, dass der Islam Staatsreligion wird, sobald Muslime in der Mehrheit sind.
Hauptsache ist, daß die Multikulti-Eliteprediger bei den MSM gut ausbebildet sind!!

Sonntag, 29. Juni 2008

Eine Schwulenhochzeit in der Anglikanischen Kirche leitet Spaltung ein


Eine Hochzeit läutet Kirchenspaltung einDer anglikanischen Kirchengemeinschaft steht vor der Spaltung. Zu weit haben sich Liberale und Konservative voneinander entfernt. Die Schwangengesänge auf die drittgrößte christliche Kirchen werden lauter, wenn nun Hochzeitsglocken wie diese klingen: In London haben zwei schwule Pfarrer die Ringe getauscht. Es war alles passend weihevoll und von christlichem Frohsinn durchzogen. Zu Felix Mendelssohns „Hochzeitsmarsch“ hielten Freunde und Verwandte Einzug in der Kirche St. Bartholomew the Great, einem romanischen Juwel in der City of London. An der Spitze der festlich Gestimmten die beiden Geistlichen Reverend Peter J. Cowell und Reverend David J. R. Lord, standesamtlich vermählt in einer „civil partnership“ und entschlossen, auch kirchlich ihren Treueid zu besiegeln und sich segnen zu lassen. In dunklen Anzügen, begleitet von Brautjungfern und zwei Trauzeugen, schritten sie dem Vikar von St.Bart's hinterher, Reverend Martin Dudley, der seinem langjährigen Freund Peter Cowell den Gefallen tun wollte, ihn mit seinem Partner kirchlich einzusegnen.
Spruch: "Wenn ein Mann,einen anderen Mann besteigt, dann wackelt Gottes Thron."

Mordaufruf gegen Islamkritiker Dr.Udo Ulfkotte:



KOPP EXKLUSIV: SKANDAL: Mordaufruf und Kopfgeld – Deutsche Medien interessieren sich nicht für zum »Abschuss« freigegebene Familie

»Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen« – typische Verhaltensweisen deutscher Medienvertreter, wenn es um Gewalt(androhung) von Menschen mit Migrationshintergrund gegen Deutsche geht.Der ganze Artikel hier>>>>



Betreiber des Blogs Akte Islam, siehe Infobanner

Wo wir regelmässig Nachrichten übernehmen.



Und Gründer von Pax Europa - Für den Erhalt abendländischer Werte - Auf dem Weg zu einer neuen Partei - Europäischer Förderverein für Demokratie und Werte .


Wie verlogen das Linke antisemitistische Pack Meldungen in die Welt setzen, siehe hier:>>>>>


Oder dieser Artikel:Stephan Grigat - “Islam und Israelhass”
Und noch einer:Die Linke’ - die Antisemiten des 21. Jahrhunderts

Die "Grünen und Linken " in Südtirol und Italien, unterscheiden sich keinen Millimeter vom den übrigen Europa

Hat unser "politisch-korrektes" SVP-Sprachrohr die Athesia (Stol-Onlein) darüber etwas berichtet??Nein!!!:Es ist viel Interessanter über eine "Wirtshausschlägerei " von einen Einheimischen mit einen durchgedrehten "Marroccino " zu berichten


.Qualitätsjournalismus bye Ebner und Co.